Kronach — Das Freundschaftsschießen der Jugend der SG Kronach und der SG Coburg gehört zum festen Termin der beiden oberfränkischen Schützen-Hochburgen im jährlichen Vereinsprogramm. Den Mannschaftspokal der Jugend errang diesmal die Kronacher Mannschaft mit 1078:1032 Ringen.
Freundschaftliche Schießwettbewerbe zwischen der SG Coburg und der SG Kronach blicken auf eine sehr lange Tradition zurück. Beide Vereine widmen sich seit je her der Nachwuchsgewinnung. So wurde die Idee geboren, dass sich bereits die Jugendlichen miteinander messen sollen.
Die Jugendabteilungen beider Vereine sind sich einig: Was für die Großen gut ist, kann für die Kleinen nur förderlich und recht sein. Durch die gegenseitigen Besuche lernen sie damit umzugehen, wie es ist, einem anderen Stand unter neuen Bedingungen einen Wettkampf zu meistern. Nicht zu unterschätzen sind Faktoren wie Erfolgsdruck, Willensstärke sowie der persönliche Umgang mit Stress und Aufregung. Das fördert nebenbei Kompetenzen, die sie in allen Bereichen des Lebens anwenden können. Auch bezwungen zu werden, bedeutet zu siegen, denn jeder Teilnehmer gewinnt an Erfahrung. Besonders für die Jüngsten und Anfänger ist das eine wertvolle Erkenntnis. Im Prinzip stehen jedoch der Spaß und die Freude am gemeinsamen Erlebnis im Vordergrund.
Den Mannschaftspokal der Jugend errang die SG Kronach. Auch die einzelnen Pokale für den besten Schüler (Tim Biesenecker aufgelegt - 166 Ringe) und den besten Jugendlichen(Tim Förster mit Freihand - 369 Ringen) gingen an die Kronacher.

Finalschießen geht an Coburg

Die Schüler schossen 20 Schuss und die Jugend 40 Schuss. Beim Finalschießen mussten zehn Schuss auf Kommando mit Zehntelwertung geschossen werden. Dieses war für einige Teilnehmer Neuland und daher sehr spannend. Hier gewann Christian Blasberg (SG Coburg) mit 94,1 Ringen knapp vor Daniel Höfer (SG Kronach, 93,1) und Florian Zosig (SG Coburg, 92,9). des