Bad Kissingen — Eine große Zahl von Teilnehmern zog das CSU-Stadtgespräch mit den aktuellen "heißen Themen in der Stadt" an. Stadtrat und CSU-Ortsvorsitzender Wolfgang Lutz aus Hausen stellte die bisherige politische Arbeit der CSU im neuen Stadtrat dar und verteidigte sie gegen Kritik.
Hitzig wurde die Diskussion dann, wenn es um grundlegende und zukunftsweisende Themen in der Stadt ging. Kritische Nachfragen gab es von der CSU-Basis wegen der Zustimmung der Fraktion zum ersten Haushalt mit dem fünfjährigen Finanzplan.
Wolfgang Lutz forderte, dass bei den ständig steigenden Kosten für Verwaltung und Investitionen alle Möglichkeiten für Fördergelder ausgeschöpft werden. Dabei hatte die Stadt doch im letzten Jahr einen Rekord an Einnahmen aus Steuern und Zuweisungen zu verzeichnen, die in den letzten 12 Jahren sich mehr als verdoppelt haben. Es sei daher wirklich nicht zu verstehen, dass man den Reiterver ein so "im Regen stehen" lasse. Hier sieht die CSU die Stadt nach wie vor in der Verpflichtung, dem Reiterverein und dem Reitsport eine gute Zukunft in der Oberen Saline nach der Auslagerung aus dem Tattersall zu garantieren. Jetzt müssten nicht nur einer, sondern beide Stege saniert werden, auch als kürzeste Verbindung von den Au-Parkplätzen zur Innenstadt.
Kritik gab es auch an den hohen Eintrittspreisen für das Freibad, die manchen Besucher fernhielten.
Die Kosten für die neue Treppe zwischen Salinenstraße und Friedrich-List-Straße seien total überzogen. Hier müsse eine preiswertere Lösung zur Sanierung gefunden werden, so Lutz.

"Blutende Wunde" Kurhaushotel

Die Planung eines Urnenfeldes im Friedhof in Hausen komme nicht voran, geschweige denn eine schnelle Realisierung. Die größte Baustelle in der Stadt bleibe das fehlende Kurhaushotel in der Kurhausstraße, gleichsam als "blutende Wunde im Herzen unseres Kurgebietes", so das traurige Fazit von Wolfgang Lutz und aller Teilnehmer am Schluss der Veranstaltung. red