Steinbach/W. — Das Wetter war gemischt: Sonne bis Mittag, Gewitter und Starkregen mit kurzer Unterbrechung am frühen Nachmittag und Top-Bedingungen beim abschließenden Rennen der Erwachsenenrennen gab es für die Mountainbiker aus Bayern, Thüringen, Sachsen und Sachsen-Anhalt am Ölschnitzsee.
Die Rundstrecken, gespickt mit kurzen knackigen Anstiegen und rasanten Abfahrten im Single-Trail-Charakter, verlangten von den Fahrern Technik, Konzentration und vor allem Kondition. Die Zuschauer sahen eindrucksvolle und sehr gut besetzte Rennen. Der MTB-Nachwuchs zeigte besten Rennsport und lieferte sich packende Rennen bis ins Ziel. Auch 50 Erwachsenen trugen sich in die Starterlisten ein und kämpften auf der 3000 Meter langen, zum Teil durchweichten Strecke mit 110 Höhenmetern pro Runde, die bis zu viermal durchfahren werden musste.
In der U11 setzte sich Moritz Klement aus Hof durch und ließ den heimischen Sportlern wie Nico Gunsenheimer vom RSV Schneckenlohe und Emil Wicklein aus Steinbach keine Chance. Bei den Mädchen dominierte der TV Redwitz mit Trinkwalter und Gäbelein.
Das Rennen 2 der U13 startete in einem 30-köpfigen Feld und musste pro Runde 600 Meter mehr fahren. Nach drei Runden gelang Joshua Knauer (Bayreuth) ein weiterer Erfolg in der Gesamtwertung. Beim Mädchenrennen fuhr Stefanie Pfaffenberger (Wüstenselbitz) ungefährdet ihren zweiten Sieg im laufenden Wettbewerb ein.
Auf einer Rundenlänge mit 1,9 Kilometern wurde U15 ins Rennen geschickt. Jonah Trinkwalter (TV Redwitz) musste sich lediglich Markus Bösl aus Hof und Joshua Fronzke aus Bayreuth geschlagen geben. Bei den Mädchen entschied Nicole Pfaffenberger mit 40 Sekunden Vorsprung das Rennen für sich.
Die Klasse U9 hatte drei Runden von je 1000 Metern zu absolvieren. Sebastian Kerl setzte sich vor Felix Spiskedurch. Bei den Mädchen siegte souverän Lucie Hückmann (beide Team Icehouse aus Bayreuth).

Zweikämpfe bis ins Ziel

Die Jüngsten mussten eine Seerunde über 900 Meter bewältigen. Schon beim "Massenstart" gab es erbitterte Zweikämpfe um die besten Startpositionen, die sich teilweise bis zum Ziel fortsetzten. Die Rennstrecke, überwiegend auf befestigten Forst- und Wiesenwegen, wurde auch von den Kleinsten ohne Probleme bewältigt. Elias Hückmann sicherte sich den vierten Erfolg in der Serie, ebenso Luna Will vom TV Redwitz bei den Mädchen.
Das Teamrennen beendete den ersten Teil der Veranstaltung. Auf einer 1000 Meter langen Runde mit einer Technikpassage musste jeder der drei Starter eine Runde absolvieren. Die beiden Teams von der Bike Sport Bühne Bayreuth siegten überlegen dem TSV Scheßlitz.
Die Altersklassen U17, sowie die Damen und die Herren III bildeten das Rennen 7. Marina Partheymüller aus Redwitz zeigte ein couragiertes Rennen und fuhr einen Start-Ziel-Erfolg mit über fünf Minuten Vorsprung heraus. Ihr Bruder Toni entschied später ungefährdet die Klasse U19m für sich.
Bei den Damen II siegte Kerstin Kuhnlein aus Steinwiesen vor Anita Paulusch, die ein beherztes Rennen zeigte. Aus Neustadt trugen sich Rainer Kiesewetter (2.) und Harald Höhn (1.) in die Ergebnisliste ein.
Das abschließende Rennen bestritten die Männer der Klasse U19, M20, Herren I und II über einer Renndistanz von vier Runden. Sascha Schraml (Team Icehouse), lieferte sich bis zum Schluss mit Thomas Weschta aus Kulmbach und Toni Partheymüller ein sehenswertes Rennen und fuhr Tagesbestzeit. Tobias Ullmann aus Hilpoltstein entschied die Klasse Herren I für sich. Volker Stegner aus Neustadt siegte bei den Herren II.
Bei der Siegerehrung überreichte der Vorsitzende der Fun-Biker, Andreas Müller, allen Startern eine Urkunde und einen Sachpreis. Die drei Erstplatzierten jeder Klasse erhielten Pokale aus der Hans von Heike Christmann und ihrem Team. Zweiter Bürgermeister Christian Schulz lobte die Veranstalter für ihr Engagement und warb bei den teilweise weit weit angereisten Mountainbikern für deinen Urlaub in der Rennsteig-Region.

Viele Helfer im Einsatz

Zahlreiche Helfer trugen wieder zum Gelingen dieser vorbildlich organisierten Veranstaltung bei, unter ihnen die Familie Schirmer, die jungen Wehrmänner aus Windheim und Steinbach, die als Streckenposten fungierten, und Mitglieder des DLRG-Kreisverband, die erfreulicherweise keine Verletzten versorgen mussten. amü