In beinahe jedem Haushalt gibt es sorgfältig aufbewahrte, ererbte oder ganz zufällig entdeckte Puppen und Puppenstuben. Sie schlummern auf Dachböden, in Abstellkammern und Kästen. Vielen wird auch ein wohlbehüteter Ehrenplatz in den Wohnungen ihrer Besitzer zuteil. Ganz egal, wie alt sie sind, ob es sich um alte Spielpuppen aus Porzellan oder Celluloid handelt oder ob es junge Designerpuppen aus Kunststoffen sind, ob es alte Puppenstuben mit Zubehör aus Zinn oder Kupfer sind oder Puppenstuben mit Zubehör aus Resopal oder Plastik, eine jede Puppe und eine jede Stube erzählt ihre ganz eigene Geschichte.
Am Sonntag, 20. November, können Besitzer von Puppen und Puppenstuben von 14 bis 16 Uhr im Museum der Deutschen Spielzeugindustrie, Hindenburgplatz 1, Telefon 09568/5600, ihre Schätze von Experten begutachten lassen. Für die Veranstaltungsreihe "Puppen unter der Lupe" haben sich die Museumsleiter der drei Puppen- und Spielzeugmuseen aus Neustadt bei Coburg, Sonneberg und Coburg erneut zusammengetan und nehmen gerne mitgebrachte Puppen und erstmals auch Puppenstuben, Puppenküchen und Puppenstubenzubehör kostenfrei "unter die Lupe".
Udo Leidner-Haber, Museum der Deutschen Spielzeugindustrie in Neustadt, Reinhild Schneider, Deutsches Spielzeugmuseum Sonneberg, und Christine Spiller, Coburger Puppenmuseum, sowie Johanna Rosenzweig, Coburger Puppenmuseum, erzählen die "Geschichten" über Materialien, Fertigungstechniken, Berufsbilder, Hersteller und Herstellungszeitraum und geben wichtige Tipps zur Pflege und Erhaltung der Puppenschätzchen.
Im Museum der Deutschen Spielzeugindustrie in Neustadt bei Coburg stehen die Museumsleiter der Spezialmuseen ab 14 Uhr zur Verfügung und laden alle Puppenbesitzer, aber auch alle Interessierten ein.
Um etwaige Wartezeiten zu verkürzen, hat das Museumscafé geöffnet und bietet neben Kaffee und Tee auch leckere selbst gemachte Kuchen an. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Weitere Informationen gibt es auch im Internet auf www.spielzeugmuseum-neustadt.de. red