Erlangen — "Da konnte man einen angenehmen Abend erleben und gleichzeitig Gutes tun", freut sich Ines Brecht, Ärztin der Kinder- und Jugendklinik des Universitätsklinikums Erlangen. Im April hatten drei Musiker zu einem Benefizkonzert im Erlanger Redoutensaal eingeladen - und die Veranstaltung war ein voller Erfolg.
Nicht nur begeisterten die Künstler Christoph Eß (Hornist der Bamberger Symphoniker), Karlotta Eß (Violinistin der Nürnberger Symphoniker) und Prof. Dr. Jörg Wischhusen (Pianist und Tumorforscher) mit einem außergewöhnlichen Programm - auch der Erlös in Höhe von rund 10 000 Euro, der jetzt für Forschungsprojekte der Kinderklinik überwiesen werden konnte, überraschte Ines Brecht und ihre Kollegen.
Dabei spielten nicht nur die Einnahmen aus dem Ticketverkauf, sondern ebenso die Öffentlichkeitswirksamkeit des Konzerts eine Rolle: Etliche Sponsoren erklärten sich dazu bereit, das Register "Seltene Tumorerkrankungen in der Pädiatrie" finanziell zu unterstützen.
Das bunt gemischte Publikum, das im Frühjahr zusammenkam, war fasziniert von der Klangwelt, in die es entführt wurde. Groß und Klein lauschten den Werken von Robert Schumann, Jane Vignery und Johannes Brahms.

Spende finanziert Forschung

Unterstützt wurde das Konzert auch von einer Schülergruppe der Franconian International School (FIS) Erlangen, die im Rahmen ihres Sozialprojekts für den Ticketverkauf und den reibungslosen Ablauf am Tag der Aufführung sorgte. Die Einnahmen und Spenden ermöglichen nun die Initiierung neuer Forschungsprojekte in der Kinderklinik des Uni-Klinikums Erlangen auf dem Gebiet der seltenen kindlichen Tumoren. Aufgrund der Seltenheit ist es besonders schwierig, diese Patientengruppe am Fortschritt in der Medizin teilhaben zu lassen. red