Die Evangelische Jugend im Dekanat Kulmbach hatte am ersten Adventswochenende zu ihrem ersten dekanatsweiten "KonfiTag" ins evangelische Jugendhaus Weihermühle geladen. Unter dem Thema "Hunger nach Gerechtigkeit" kamen etwa 40 Konfirmandinnen und Konfirmanden aus vier Kirchengemeinden zwei Tage lang zusammen.


Hoffnung auf Frieden

Die angehenden "Konfis" hatten sichtlich Spaß und näherten sich spielerisch den Themen Gerechtigkeit und Lebensmittelverteilung und befassten sich mit der Frage, wie man unsere Welt wieder ein Stück gerechter gestalten könnte. Auch eigene Menschenrechte und Gesetze wurden von den Jugendlichen erarbeitet und anschließend der gesamten Gruppe vorgetragen.
Hierbei wurde deutlich, dass sich junge Leute in unserer Gesellschaft sehr wohl Gedanken machen: Mehrfach äußerten sie den Wunsch nach Frieden und auf freie Religions- und Meinungsausübung und sprachen die Hoffnung aus, dass jeder Mensch ein Dach über dem Kopf haben sollte.


"Brot für die Welt"

Ein anderes Thema des dekanatsweiten "KonfiTages" war die Spendenaktion "Brot für die Welt". Praktisch greifbar gemacht wurde die Thematik dadurch, dass die angehenden Konfirmandinnen und Konfirmanden ihr eigenes Brot backen durften. Dabei verspürten die Jugendlichen den Wunsch, dieses mit armen Menschen zu teilen.
Eine Aktion, die symbolisch für den Erfolg des ersten dekanatsweiten "KonfiTages" steht. Der "Hunger nach Gerechtigkeit" - so die Veranstalter - war den jungen Leuten aus den vier Kirchengemeinden auf jeden Fall anzumerken. Deshalb soll es 2017 eine Wiederholung geben - dann mit weiteren Gemeinden aus dem Dekanat. red