gerold Snater

Beim Stadtfeuerwehrtag, der jährlich im Wechsel im Königsberger Ober- und Unterland stattfindet, stellten die Königsberger Wehren bei einer gemeinsamen Übung ihre Leistungsfähigkeit unter Beweis. In Köslau galt es, einen angenommenen Brand an einem Schweinestall zu löschen.
Zur Bekämpfung des ausgebrochenen "Feuers" teilten sich die eingesetzten Wehren in Gruppen auf. Während die Feuerwehren aus Altershausen sowie Köslau, Hofstetten, Kottenbrunn, Dörflis und auch Jesserndorf (Stadt Ebern) von unterschiedlichen Hydranten eine rund 500 Meter lange Schlauchstrecke bis zum angenommenen Brandherd verlegten, bekämpften die Feuerwehr Königsberg und die Werkfeuerwehr "Fränkische" den "Brand" vor Ort.
Bis dies mit dem Wasser aus den Hydranten erfolgen konnte, geschah das mit Wasser aus den Tankfahrzeugen der Feuerwehr Königsberg, die beide zusammen über 3000 Liter beinhalten, und aus dem Fahrzeug der Werkfeuerwehr "Fränkische", das einen Wasservorrat von 2500 Litern hat. Der "Brand" wurde mittels einer Löschkanone vom Fahrzeug aus mit einem Druck von acht Bar "bekämpft". Dabei werden in einer Minute 800 Liter Wasser ausgestoßen.
"Es hat alles geklappt", fasste der Einsatzleiter und Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr (FF) Königsberg, Peter Schüler, der die Übung beaufsichtigte, den Verlauf zufrieden zusammen. Geklappt habe auch die Alarmierung der Feuerwehren durch Digitalfunk. Es war bei dieser Übung das erste Mal, dass die neue Technik in so einem großen Rahmen eingesetzt wurde. Besonders erfreut zeigte sich Schüler darüber, dass auch zum ersten Mal die Feuerwehr aus Jesserndorf an der Übung teilnahm. "Sie sind eine Unterstützung im Oberland", sagte er.
Ein Beobachter der Übung war auch der Königsberger Bürgermeister Claus Bittenbrünn (FW), der sich mit den gezeigten Leistungen zufrieden zeigte, bevor schließlich der Kommandant der gastgebenden Feuerwehr Köslau die beteiligten Feuerwehren in einen gemütlichen Teil nach der Übung entließ.