Am Freitag, dem 13. Mai, konnten in Königsberg in der Marienstraße Adolf und Erika Schüler ihr goldenes Ehejubiläum feiern.
Adolf Schüler ist echter Königsberger, denn er erblickte in der Regiomontanusstadt das Licht der Welt. Erika Schüler wurde in Hellingen geboren. Ihr Mädchenname war Heß. 1956 zog sie mit ihrer Familie nach Haßfurt.
Dass beide zusammen gekommen sind, ist dem Umstand zu verdanken, dass Erika 1965/66 als Haushaltskraft bei der Königsberger Arztfamilie Ammon angestellt war. Dadurch lernte Erika Heß ihren Adolf Schüler kennen und lieben.
Adolf Schüler war zuvor schon kräftig in die Landwirtschaft eingestiegen. So baute er 1958 in Königsberg am Mauerweg eine Scheune. 1965 ließ er dort einen Viehstall für Milchkühe und Jungvieh errichten.
Geheiratet wurde am 13. Mai 1966 in Königsberg. Gefeiert wurde nicht wie heute üblich in einer Gastwirtschaft, sondern zu Hause im Wohnzimmer. Nach der Hochzeit wurde der landwirtschaftliche Betrieb immer mehr ausgebaut. Es wurde eine landwirtschaftliche Maschinenhalle errichtet und 1972 ein seinerzeit sehr starker und für Königsberg damals der größte Bulldog mit 72 PS angeschafft.
In all den Jahren war die Jubilarin ihrem Ehemann eine große Hilfe. Beide lebten für ihren landwirtschaftlichen Betrieb und gönnten sich keinen Urlaub. Gemeinsam meisterten sie auch das Dürrejahr 1977, als das Futter für das Vieh knapp wurde und sogar Stroh zugekauft werden musste.
Adolf Schüler arbeitete in jungen Jahren in den Wintermonaten noch als Holzmacher im Königsberger Stadtwald. Eine Zeit lang war er auch als Baggerfahrer bei der Baufirma Burkard tätig und arbeitete in den Fränkischen Rohrwerken.
Eine große Leidenschaft des Jubilars ist heute noch die Hausschlachtung. Und Ehefrau Erika Schüler kümmert sich liebevoll um die Enkel und strickt nicht nur deren Socken. In der freien Zeit löst sie mit Begeisterung Kreuzworträtsel.
Fünf Kinder (vier Buben und ein Mädchen) sind aus der Ehe hervorgegangen. Inzwischen sind sieben Enkel dazu gekommen. Sie alle und viele weitere Verwandte, Freunde, Nachbarn und Bekannte gratulierten dem beliebten Jubelpaar herzlich und wünschten noch viele gemeinsame und glückliche Jahre. Diesen Glückwünschen schlossen sich der Bürgermeister Claus Bittenbrünn (FW) und Pfarrer Peter Hohlweg an, die auch zum Gratulieren gekommen waren.