Bamberg/Forchheim — Im Rahmen einer Feierstunde verabschiedete Regierungspräsident Wilhelm Wenning den bisherigen Leiter des Staatlichen Bauamtes Bamberg, Leitenden Baudirektor Fritz Angerer, in den Ruhestand und führte seinen Nachfolger, Baudirektor Architekt Jürgen König, in sein Amt ein.


1200 Kilometer Straßen

Das Staatliche Bauamt Bamberg mit seinen Fachbereichen Hochbau und Straßenbau gehört mit rund 350 Beschäftigten nach eigenen Angaben zu den großen bayerischen Landesbehörden in Oberfranken. Die Aufgaben umfassen die Betreuung von rund 990 staatlichen und kirchlichen Gebäuden sowie die Planung, den Bau und die Unterhaltung von 1200 Kilometer Bundes- und Staatsstraßen in den Landkreisen Kronach, Coburg, Lichtenfels, Bamberg und Forchheim und den beiden kreisfreien Städten Coburg und Bamberg.
Während seiner über zehnjährigen Dienstzeit in Bamberg wurde unter der Leitung von Fritz Angerer eine Vielzahl von Baumaßnahmen erfolgreich abgewickelt. Besonders am Herzen lagen ihm neben der Sanierung und Erhaltung des Bamberger Doms mit seiner Dombauhütte die Instandsetzung der Dominikanerkirche für die Bamberger Universität und der Wallfahrtskirche Vierzehnheiligen.
Zum 1. September hat Jürgen König seine neue Tätigkeit als Behördenleiter und Bereichsleiter Hochbau am Staatlichen Bauamt Bamberg aufgenommen. König, Jahrgang 1962, begann seine Laufbahn nach dem Architekturstudium an der Technischen Universität München und dem Baureferendariat im Jahr 1992 als Abteilungsleiter am damaligen Landbauamt Ansbach. Im Jahr 2003 übernahm Jürgen König die Leitung der damaligen Dienststelle Schweinfurt am Staatlichen Hochbauamt Bad Kissingen.
2005 wechselte er als Referent an die Regierung von Unterfranken. Zwei Jahre später wurde Jürgen König an das Staatliche Bauamt Ansbach versetzt und mit der Leitung des Fachbereiches Hochbau betraut. red