Kulmbach/München — Rund zehn Millionen Euro fließen über das Bund-Länder-Förderprogramm "Stadtumbau West" nach Oberfranken. Zu den 21 Städten und Gemeinden im Bezirk, die von Bund und Freistaat unterstützt werden, gehört auch die Stadt Kulmbach, die mit einem Zuschuss von 960 000 Euro rechnen kann. "Zusammen mit den kommunalen Eigenanteilen stehen den Programmkommunen in Oberfranken damit rund 13,5 Millionen Euro zur Verfügung", so Innen- und Bauminister Joachim Herrmann (CSU). Die Gelder sollten den Kommunen dabei helfen, "den demografischen und wirtschaftsstrukturellen Veränderungen mit einem umfassenden Erneuerungsprozess zu begegnen und gemeinsam mit ihren Bürgern und der örtlichen Wirtschaft neue Impulse zu setzen". Zentrale Orte im ländlichen Raum stellen Herrmann zufolge wichtige Ankerpunkte der Daseinsvorsorge dar. So leiste das Programm ʹ"Stadtumbau West" mit der Förderung des Umbaus und der Sanierung des Zentralparkplatzes und der dazugehörigen Tiefgarage einen Beitrag zur Aufwertung wichtiger Infrastruktureinrichtungen und damit zur Stärkung der Altstadt von Kulmbach. red