Stadtrat Max Forkel ist neuer Vorsitzender der Jungen Coburger (JC). Er tritt die Nachfolge von Christina Biegner an, die erst vor zwei Jahren die Nachfolge von Kurt Knoch angetreten hatte. Bei der Wahl konnte sich Forkel allerdings mit 13:9 Stimmen nur recht knapp durchsetzen.
In ihrem Geschäftsbericht erinnerte Christina Biegner besonders an den Besuche in der Flüchtlingsaufnahmestelle in Bamberg. Das Markenzeichen der Wählergruppierung laute: "JC bringt's auf den Punkt." Mit klaren Worten und deutlichen Positionen würden die JC in den Austausch gehen, um ihre politischen Grundwerte und Vorstellungen zu vertreten.


Radverkehr als Top-Thema

So hätten die JC auch den Radverkehr als wichtiges thematisches Standbein. Das Thema Radwegebeschilderung hätten die JC aufgegriffen und auf den Weg gebracht. Das Erfolgsgeheimnis der JC basiere schon immer auf Flexibilität, frischen Ideen und der Meinung junger Menschen, stellte Biegner heraus. Und es sei ebenso Tradition, dass ein regelmäßiger Führungswechsel den Erfolg seit Jahren gewährleiste. Es sei deshalb auch keine Überraschung, dass sie den Staffelstab in andere Hände weiterreiche, so Christina Biegner. Das Ziel der JC müsse es sein, "junge Menschen mit unserer Stadt, unseren Traditionen und Unternehmen so zu verbinden, dass sie hier auch nach dem Studium weiterhin ihre Heimat und vor allem aber eine lebenswerte Zukunft sehen".
Kurt Knoch berichtet über die erste Halbzeit im Stadtrat. Die JC würden sich aktiv einbringen und hätten innerhalb der CSU/JC-Fraktion die meisten Anträge gestellt. Max Forkel beleuchtete die Situation im Steinweg. Kein Verständnis brachte er dafür auf, dass im vergangenen Jahr nicht eine einzige Jugendschutzkontrolle im Steinweg stattgefunden habe. Eine Sperrzeitverlängerung sei aber nicht der richtige Weg. Die Polizei habe schließlich für Sicherheit zu sorgen, so Max Forkel. Zudem sei der OB aufgefordert, das Sicherheitskonzept wieder neu aufleben zu lassen.
Vor den Neuwahlen zeigte sich Max Forkel "mehr als erstaunt" darüber, dass Christina Biegner es nicht zugelassen habe, vor der Versammlung neue Mitglieder aufzunehmen. Als dann klar war, dass Max Forkel einziger Kandidat für den Vorsitz ist, äußerten acht Mitglieder den Wunsch, die Abstimmung nicht per Handzeichen, sondern geheim durchzuführen.
Bei den Wahlen wurde Kurt Knoch mit 20:2 zum Zweiten Vorsitzenden gewählt. Die weiteren Posten: Schatzmeister Maximilian Sander, Schriftführerin Katharina-Luise Sander sowie Beisitzer Christian Dorsch, Jule Feyler, Matthias Muffel, Terzo Pfadenhauer, Clarissa Schultheiß, Jürgen Weber und Stephan Welsch. des