Erlangen — Der Verwaltungsrat der Bezirkskliniken Mittelfranken hat laut einer Pressemitteilung unter Vorsitz von Bezirkstagspräsident Richard Bartsch den Jahresabschluss verabschiedet. Vorstand Helmut Nawratil hatte zuvor das endgültige Ergebnis des Wirtschaftsjahrs 2013 vorgestellt. Mit dem vom Bezirkstag beschlossenen außerordentlichen Tilgungszuschuss weisen die Bezirkskliniken Mittelfranken für das Jahr 2013 ein Defizit von 4,4 Millionen Euro aus.

Fast halbiert

Damit wurde das im Wirtschaftsplan kalkulierte Defizit von 4,5 Millionen leicht verbessert. 2012 lag das Defizit der Bezirkskliniken Mittelfranken noch bei 9,5 Millionen Euro. Für das Wirtschaftsjahr 2014 rechnet Nawratil mit noch einer weiteren deutlichen Verbesserung des Unternehmensergebnisses.

Schnell Wirkung gezeigt

Der Bezirkstagspräsident zeigte sich sehr zufrieden mit dem Ergebnis. Die schnelle Verbesserung des Wirtschaftsergebnisses sei vor allem "auf die konsequente Umsetzung der neuen Unternehmensstrategie durch die Führungskräfte sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Bezirkskliniken Mittelfranken zurückzuführen", betont Nawratil. Aufbauend auf dem Zukunftskonzept hatte der Vorstand gemeinsam mit den Führungskräften die Strategie über mehrere Monate hinweg ausgearbeitet und Ende 2013 verabschiedet. Eingeflossen waren auch bei einer Strategiekonferenz in Fürth Ideen aller Mitarbeiter.

Auf Nachhaltigkeit getrimmt

Die Unternehmensstrategie enthält klar definierte Zielsetzungen, Vorgaben zur Umsetzung und bietet somit einen sicheren Rahmen zur nachhaltigen Verbesserung der Effizienz, der erbrachten Leistungen sowie des Arbeitsumfelds, wird in der Pressemitteilung des Bezirkstags weiter betont.
Bis spätestens Ende 2017 soll das Unternehmen auch dringend notwendige Investitionen, die nicht gefördert werden, aus eigener Kraft stemmen können.