"Es war einmal mitten im Winter und die Schneeflocken fielen wie Federn vom Himmel herab." So beginnt eines der schönsten und tiefgründigsten Märchen der Brüder Grimm. Ein Märchen? Und wenn alles wirklich so war? Drei Tropfen Blut im Schnee. Ein sprechender Spiegel. Die sieben Zwerge. Ein vergifteter Apfel. Gespielt und dargestellt mit Originalgegenständen aus der Welt Schneewittchens - berührende Augenblicke, dramatische Wendungen und verrückter Witz erwarten den Besucher Mittwoch, 31. Mai, im ETA-Hoffmann-Theater in Bamberg.
Um 11 und 15 Uhr gastiert das Theater Mummpitz aus Nürnberg mit einer fantasievollen Version des Märchenklassikers "Schneewittchen" der Brüder Grimm auf der großen Bühne.
Das Stück dauert etwa 60 Minuten und ist für Kinder ab sechs Jahren geeignet. Die Ensembleproduktion ist eine Koproduktion des Theater Mummpitz mit dem TAK Theater Liechtenstein und wurde für den Deutschen Theaterpreis "Der Faust" nominiert.
Die Regie hat Andrea Maria Erl. Auf der Bühne zu sehen sind: Michael Bang, Peter Pelzner, Michael Schramm, Gustavo Strauß und Sabine Zieser. Für die Kompositionen ist Marco Schädler zuständig, um die Kostüme kümmert sich André Schreiber. Der Puppenbau liegt in den Händen von Dorothee Löffler.
"Es ist eine unglaubliche Fülle von Ideen, die die Regie da aufbietet", lautet die Begründung der Jury für die Nominierung des Stückes "Schneewittchen" für den Deutschen Theaterpreis "Faust 2016". red