Bachs Weihnachtsoratorium und Rutters Magnificat stehen auf dem Programm des Weihnachtskonzertes der Kantorei Haßberge mit dem Orchester Würzburg am Mittwoch, 6. Januar. Der Dekanatskantor Matthias Göttemann fügt ein kunstvoll mitreißendes und ein populäres zeitgenössisches Werk zu einem Programm zusammen. Kaum ein anderes Werk der Kirchenmusikgeschichte ist so beliebt wie Johann Sebastian Bachs Weihnachtsoratorium. Es gehört zu Weihnachten wie der festlich beleuchtete Christbaum und sorgt auch mehr als 275 Jahre nach seiner Uraufführung für seelischen Hochgenuss. Allein das "Jauchzet, frohlocket" treibt so manchem Zuhörer bereits zu Beginn die Tränen in die Augen. Die Kirchenmusik in den Haßbergen präsentiert bei ihrem Weihnachtskonzert in der Bartolomäuskirche Knetzgau die Teile eins und drei.
Zeitgenössische Musik auf allerhöchstem Niveau bietet das Magnificat von John Rutter. Der populäre englische Komponist, der einigen sogar persönlich durch einen Workshop in Würzburg bekannt sein dürfte, vertonte 1990 den alten Lobgesang Marias. Das Magnificat zeichnet sich durch eine Leichtigkeit und Lebendigkeit, durch mitreißende Rhythmen, akzentuierte Bläser und Orgel sowie Schlagwerk aus. Hörbare Freude mit einem Schuss südamerikanischem Feuer und einer Musik, die das Publikum nicht mehr so schnell vergessen dürfte.
Als Solisten hören die Besucher des Konzertes unter anderen die Sopranistin Silke Evers und als Evangelisten Martin Pauli (Tenor). Es spielen das Orchester Würzburg und an der Orgel Anke Willwohl, Diplomkirchenmusikerin und Kantorin an Heiligkreuz und St. Elisabeth in Würzburg.
Karten gibt es zu 18 sowie 15 und neun Euro (ermäßigt für Schüler und Studenten) unter Telefonnummer 09521/1714 sowie E-Mail: karten@kirchenmusik-hassberge.de, internet: http://www.kirchenmusik-hassberge.de/konzertkarten.html oder Kartentelefon 09523/6957. red