Ihren Jahresbericht über die Jugendarbeit stellte in der jüngsten Gemeinderatssitzung Iso-Jugendpflegerin Christine Akers (Verein Innovative Sozialarbeit) vor. Akers betreut in Zusammenarbeit mit der ehrenamtlich tätigen Jugendbeauftragten Steffi Zender Kinder und Jugendliche in der Gemeinde.
"Beide leisten eine hervorragende Arbeit für unsere Kinder und Jugendlichen", lobte Bürgermeister Jakobus Kötzner (AWL). Bevor sie detailliert auf die Tätigkeiten und Aktionen einging, stellte Akers fest, dass sich die Kinder und Jugendlichen in der Gemeinde "wohlfühlen, gut in das Gemeinwesen integriert sind und sich gerne in unterschiedlichen Bereichen engagieren". Im Berichtszeitraum habe daher die Förderung und Anerkennung von Eigenengagement im Vordergrund gestanden. Um dies zu erreichen, sei der Schwerpunkt der offenen Jugendarbeit auf Kontaktpflege und -intensivierung gelegt worden. Dadurch sei es möglich geworden, in den Gruppen aktuelle und jugendspezifische Themen zu behandeln.


Wöchentliches Angebot

In allen Ortsteilen, in denen ein Jugendraum zur Verfügung stehe, gebe es ein wöchentliches Angebot für Kinder im Alter von 8 bis 13 Jahren. In Reundorf sei der Treff für Kinder und Jugendliche gemeinsam geöffnet. In Frensdorf und Herrnsdorf gebe es zusätzlich wöchentliche Öffnungszeiten für Jugendliche im Alter von 12 bis 17 Jahren. In Vorra und Schlüsselau sei kein Bedarf für Jugendliche ab 13 festgestellt worden, so dass derzeit kein Angebot bereitgestellt werde.
Vor allem im Kernort Frensdorf hätten die Kinder und Jugendlichen während des Jahres den Verkauf alkoholfreier Cocktails bei Veranstaltungen übernommen. So hätten sie zu generationenübergreifenden Begegnungen beigetragen und mit großem Engagement das Halt-Projekt unterstützt. Wie Christine Akers weiter berichtet, sei es ihr möglich gewesen, mit rund 200 Kindern und Jugendlichen in regelmäßigem Kontakt zu stehen. Weitere 50 Kinder und Jugendliche wurden durch Ferienaktionen erreicht.