von unserer Mitarbeiterin 
Christiane Reuther

Knetzgau — Es gibt kaum eine bessere Umgebung für Kinder als den Wald, Feld und Flur. Die Klasse 4c der Dreiberg-Schule Knetzgau hat mit ihrer Lehrerin Nina Fuchs, den Jägern Jürgen Lutsch, Bernd Lang und Hermann Langguth rund um den Schmitt'n Hof in Wohnau einen Tag lang Natur und Tierwelt näher unter die Lupe genommen. "Der Aufenthalt im Freien fördert die Neugierde der Kinder, es wird zwar nicht unterrichtet, aber trotzdem ganz viel gelernt", erklärt die Lehrerin Nina Fuchs. Sie freute sich ganz besonders, dass dieses unvergessliche Erlebnis in der Natur durch Bernd Lang, den Vater einer Schülerin, zustande gekommen ist. Die Idee für einen "Wald-Tag" wurde in der Schule vorgestellt und mit dem Besuch des "Erlebnisbauernhofes" in Wohnau verknüpft.

Von Fuchs und Co

"Wir haben Rehe gesehen, einen Dachs- und Fuchsbau angeschaut, durften auf dem Anhänger fahren und haben Spuren gelesen", sprudelt es aus dem zehnjährigen Rouven hervor. Die Natur beobachten und erfahren, was ein Jäger so alles macht, war für Rouven eine interessante Abwechslung zum Schulalltag.
Seine Mitschülerin Emma war ganz fasziniert von den Schwarzstörchen, die am Himmel vorüber gezogen und auf die sie der Jäger Jürgen Lutsch aufmerksam machte. Das Klettern auf den Jägerstand, Heckensträucher bestimmen, die Heilwirkung von Pflanzen erkennen oder einen Flusskrebs aus dem Saarwiesenbach fischen gehörte alles zu einem handlungsorientierten Lernen.
"In der freien Natur wird das soziale Miteinander gefördert und die Kinder erleben sich selbst, ihre Mitschüler und auch die Lehrerin auf eine ganz neue Weise", sagte die Pädagogin. Ihr Dank galt den Jägern, die viel Zeit in diesen Projekttag investiert haben. Zum Abschluss durften sich die Kinder unter Anleitung ein Insektenhotel in Miniaturformat basteln und als Erinnerung an den "Wald-Tag" mit nach Hause nehmen.