von unserem Mitarbeiter Richard Sänger

Falkendorf — Da liegt er nun, der Falkendorfer "Kerwabaam", er fiel aber nicht durch "böse Kirchweihburschen" aus einem Nachbardorf und auch der Sturm konnte ihm nichts anhaben. Aber gegen einen Kettenbagger vier Wochen nach der Kirchweih war er dann doch machtlos. Zum Bedauern der Anwohner musste der Baum wegen Kanalbauarbeiten nun weichen. Eine Anwohnerin forderte, den Baum neben der Baustelle wieder aufzurichten. "Der tägliche Blick aus dem Fenster galt als erstes dem Baum, an den rot-weißen Bändern war gleich zu sehen, wo her der Wind weht", meinte sie etwas traurig. Natürlich wird der Baum nicht mehr aufgestellt, schließlich wurde er am Kirchweihmontag versteigert und der neue Besitzer wird die Fichte zu Brennholz verarbeiten.