Kersbach — Der CSU-Ortsverband Kersbach hatte sich aufgrund der gefährlichen Verkehrssituation erneut an das Ordnungsamt der Stadt Forchheim gewandt.
Zuvor habe sich nach einem Augenscheintermin im März, bei dem der Leiter des Ordnungsamts, ein Vertreter der Polizei und der fünf Kersbacher Stadträte teilgenommen hatten, bis heute nichts getan hat. Die stellvertretende Ortsvorsitzende Martina Hebendanz schlug laut einer CSU-Pressemitteilung vor, bereits weit vor den beiden Ortseingängen von Effeltrich und Forchheim kommen ein Tempolimit auf 70 km/h einzuführen.
Dies wäre ein erster Schritt für ein langsameres Einfahren in die Kersbacher Straße. Auch wäre zu überlegen, die Querungshilfe auf Höhe des Backhauses zu verbreitern, um so eine Geschwindigkeitsreduzierung zu erzwingen. "Darüber hinaus bleibt unsere Forderung nach einem Tempo-30-Limit im Bereich der engen Bushaltestelle, und deren bessere Markierung bestehen", sagte Vorsitzender Reiner Freund.

Spätestens bis September

Über diese beiden Punkte habe beim damaligen Augenscheintermin auch seitens der Polizei Einverständnis geherrscht. Die CSU Kersbach fordert daher, dass spätestens bis zum Schulbeginn im September die Maßnahmen umgesetzt werden; einschließlich der Anbringung der Verkehrsbanner an den Ortseingängen mit dem Hinweis auf Schulkinder, um Schaden von den Kersbacher Kinder abzuwenden.
Weiteres Thema war der Gefahrenpunkt Wilhelmshöh/Pfandlohe: Hier soll ein Ortstermin klären, ob ein Verkehrsspiegel die Gefahr querender Kinder mindern kann. red