Aufgrund des Ergebnisses der Bürgerversammlung "Glasfaserausbau Schederndorf im Zuge der Dorferneuerung im Juli 2016", der Kosten für das Leerrohrsystem und die fehlende Erklärung der Telekom zur Beleuchtung mit Glasfaser in absehbarer Zeit wird im Zuge der Dorferneuerung (DE) auf den Ausbau der Glasfasertechnik in Schederndorf verzichtet. Den Beschluss hat der Gemeinderat gefasst.
Die Kosten für das Leerrohrsystem und die Tiefbauarbeiten im Bereich der Dorferneuerungsmaßnahme (30 Hausanschlüsse) würden bei rund 39 000 Euro liegen. Für die Verlegung des Leerrohrsystems außerhalb der DE-Maßnahme (25 Hausanschlüsse) würden weitere 80 000 Euro anfallen. Bei der konkreten Schaffung des Glasfasernetzes kämen nochmals etwa 1000 Euro pro Hausanschluss dazu.
Für die Telekom ist die Verlegung der Glasfasertechik bis ins Haus derzeit wirtschaftlich nicht aktuell. Es sind bereits hohe Bandbreiten mit bis zu 50 Mbit/s über das Kupfernetz vorhanden. Bei einer weiteren Freischaltung der Vektoringtechnik ist für den gesamten Bereich von Schederndorf eine Steigerung bis zu 100 Mbit/s möglich.
Für einen späteren Zeitpunkt ist seitens der Telekom die Beschaltung eines Speedrohrnetzes mit Glasfasertechnik nicht auszuschließen. Wann dies sein wird, ist offen.


Photovoltaikanlage geplant

Die Eberlein GmbH & Co. KG aus Schederndorf möchte auf dem mit Schotter befestigten Lagerplatz des ehemaligen Sägewerks eine Freiland-Photovoltaikanlage errichten. Die vorgesehene Größe der Anlage liegt bei rund 5000 Quadratmetern. Die Photovoltaikanlage soll auf einer Folie mit einem Bodenständersystem errichtet werden mit einer installierten Leistung von ca. 500 KW. Der Gemeinderat erteilte das Einvernehmen zur Bauvoranfrage.
Der Gemeinderat Stadelhofen tagt in der Regel montags. Die Teilnahme an der Sitzung am Montagabend gestaltet sich zwischenzeitlich für einige Gemeinderäte aufgrund beruflicher Verpflichtungen schwierig, was dazu führt, dass sie oft ihr Amt als Gemeinderat nicht ausüben können.
Außerdem soll ein jährlicher Sitzungskalender erstellt werden, der Planern (zum Beipiel bei der Baumaßnahme Grundschule Stadelhofen), aber auch den Bürgern (bei Bauanträgen usw.) und der Verwaltung die Abwicklung der Arbeitsvorgänge erleichtert und eine bessere Zeitplanung ermöglicht. Falls aus besonderen Gründen dennoch Änderungen oder Ergänzungen nötig werden, ist dies nach wie vor jederzeit möglich.
Die Sitzungen des Gemeinderates Stadelhofen finden künftig grundsätzlich am dritten Montag im Monat statt.
Einverstanden waren die Räte mit einem Angebot in Höhe von 6634 Euro der Bayernwerk AG für die Erweiterung der Straßenbeleuchtung in der Ortschaft Pfaffendorf. Es umfasst den Neubau von zwei Brennstellen auf Stahlmast im Bereich der Hausnummer 30 und den Leuchtenkopfwechsel bei einer bestehenden Brennstelle.
Der Ringweg ist als ausgebauter öffentlicher Feld und Waldweg gewidmet. Die Verwaltung wird beauftragt beim Amt für Ländliche Entwicklung zu prüfen, ob der im Zuge der Flurbereinigung circa 1994 hergestellte Feld- und Waldweg zur Ortsstraße umgewidmet werden kann. Für den Fall, dass die Beitragsabrechnung nicht möglich ist, soll die Straßenbeleuchtungsanlage in Pfaffendorf aus Gründen der Verkehrssicherheit und der Erschließung dennoch erweitert werden. red