Zum Artikel "Bäume sollen weg" im FT vom 4. Juni erreichte uns folgende Lesermeinung :

Da gibt es Bürger in unserer Stadt, die kommen immer noch nicht mit der Natur zurecht. Im Sommer sitzen sie vielleicht in schattigen Biergärten unter großen Bäumen und genießen das Leben. Da sorgt ja der Gastwirt für Sauberkeit und Wohlbefinden. Vor ihren Häusern aber muss alles pflegeleicht sein.
Dabei schadet es gar nicht, sein Hinterteil im Herbst von dem Fernseher oder Computer zu erheben und draußen Blätter zu kehren. Auch auf Gemeindegrund.
Da auf unserem Grundstück einige großkronige Bäume stehen, weiß meine Familie, wovon ich rede. Das kostet zum Ende des Jahres einige Stunden Arbeit.
Und die Kellerbrüder unter uns müssen auch auf dem Höchstadter Kellerberg eine Flut von Blättern bewältigen. Das tun sie gerne, denn die Bäume haben ihnen schöne Stunden und Abende geschenkt.
Gegen das Fällen eines Baumes, der umzustürzen droht, ist ja nichts zu sagen. Wie wichtig aber für unser Klima und Stadtbild Bäume sind, sollte jeder wissen. Aber hier fehlt wahrscheinlich auch ein wenig die Ehrfurcht vor Schöpfung und Natur.
Hier ein Tipp an alle Beton-Bürger: Verkaufen Sie ihr Haus und bauen Sie ein Neues in die Sahara. Garantiert baumarme Gegend.

Georg Römer
Höchstadt