Wolfgang Desombre

Die Junge Union Coburg-Stadt kann auf ein äußerst erfolgreiches Jahr 2015 zurückblicken. Die JU sei die einzige ernstzunehmende Nachwuchsorganisation, machte Maximilian Forkel deutlich.
"Unser traditioneller JU-Stammtisch lebt wieder" Auch neben einigen Stammtisch-Höhepunkten wie dem JU-Stammtisch auf dem Schützenfest oder bei Udo Bohl in Schorkendorf werde der immer am ersten Freitag im Monat im "Highlander" stattfindender Stammtisch gut besucht, berichtet JU-Vorsitzender und Stadtrat Maximilian Forkel. "Die JU lebt gemeinsam mit den anderen wichtigen Arbeitsgemeinschaften der CSU und sei der Ideen- und Taktgeber und letztlich Motor der CSU, so Forkel bei der Hauptversammlung in der Gaststätte "Münchner Hofbräu". Die kommunale Landschaft in Coburg würde das mitbekommen: Die JU wachse und blühe. So habe sich beispielsweise Stadtratskollegin Adelheid Frankenberger vor wenigen Wochen der Frauen-Union angeschlossen. Aber nicht nur das Gesellige sei bei der Coburger JU nicht zu kurz gekommen. Inhaltlich habe man sich wieder in verschiedenen Themenbereichen klar aufgestellt: die Wirtschaftlichkeit der HUK-Arena, Kritik zu Vorstößen der Umbenennung von Sankt Martin, Einlagensicherung, die Umbenennung der Von-Schultes-Straße in Max-Brose-Straße oder auch das Projekt "Digitale Einkaufsstadt" seien einige ausgewählte Beispiele der inhaltlichen Ausrichtung.


Infrastruktur

In einer Zeit, in der die städtischen Rücklagen von über 120 Millionen binnen weniger als zehn Jahren fast restlos aufgebraucht wurden und immer noch kein genehmigter Haushalt für das aktuelle Jahr vorliege, bewege sich in der Stadt dennoch viel: Ketschenvorstadt, Brauhof- und Milchhofgelände, Güterbahnhof und Floßanger-Halle. All das seien Infrastrukturprojekte, die von CSU-Bürgermeisterin Birgit Weber ausgezeichnet vorangetrieben würden, so Forkel.
Die Hochschule Coburg würde erneut ihren eigenen Rekord aus dem Vorjahr mit 5000 Studenten knacken. "Wir müssen uns dringend bemühen, möglichst viele Fachkräfte auch nach dem Studium hier in Coburg zu halten. Das geschieht einerseits durch Kooperationen der Hochschule mit der Wirtschaft, anderseits kann auch die Politik ihren Teil beitragen". Kurt Knoch und er hätten gemeinsam über die Fraktion einen Antrag eingereicht, entlang der Sonneberger Straße das "Absolute Halteverbot" aufzuheben und dadurch 35 Parkplätze neu zu schaffen.
Weitere Themen waren die Sanierung des Landestheaters sowie die Haushaltskonsolidierung.
CSU-Fraktionsvorsitzender Jürgen Oehm griff die Verschuldung der Stadt Coburg, die bis zum Jahr 2019 von 28 Millionen auf 36 Millionen steigen werde, auf. Heute würde die Stadt noch von den guten Gewerbesteuereinnahmen leben und es müssten sieben Millionen Euro eingespart werden.


Kosten sollten überprüft werden

Alleine an freiwilligen Leistungen würden derzeit neun Millionen ausgegeben. Alle Kosten, egal ob im Bereich des Sports, des Sozialen, der Kultur und im Personalwesen, müssten überprüft werden, forderte der CSU-Stadtrat. In der Stadtentwicklung sei einer positiver Trend auszumachen. Beispielhaft nannte Oehm die Vermarktung des Brockardt-Geländes sowie den Güterbahnhof.


Ehrungen

Folgende Mitglieder wurde geehrt: 15 Jahre: Anna-Carina Schultheiß und Martin Schillig. 10 Jahre: Johannes Komm, Sebastian Martin, Klaus Bruchmann, Lukas Häs und Hartwig Knauer.