Höchstadt — Nach den österlichen Feiertagen wird in der katholischen Kirchenstiftung St. Georg Kassensturz gemacht. Jetzt vermeldeten Kirchenpflegerin Tanja Schwägerl, Pfarrgemeinderatsvorsitzende Karola dos Reis Goncalves und Dekan Kilian Kemmer mit 24 199,16 Euro einen neuen Spendenrekord. Das sind im Vergleich zum Vorjahr 3000 Euro mehr.
4000 Euro erreichen notleidende Menschen in Armenien, wo die Pfarrei bereits seit 1997 verschiedene Hilfsprojekte (Waisenhaus, Altenheim, Küche der Barmherzigkeit) unterstützt. 10 400 Euro werden an das kirchliche Hilfswerk Misereor für die Förderung von medizinischen und ernährungstechnischen Vorhaben in den Slums Lateinamerikas weitergeleitet. 7500 Euro kommen der Caritas-Arbeit vor Ort zugute, wozu die Angebote der ambulanten Pflege, der Beratungsstellen oder das Angebot "Der besondere Tag" zählen.

Solibrot-Aktion läuft noch

Die Erstkommunionkinder spendeten für die Diasporahilfe 1200 Euro und die Ministranten konnten bereits durch den Verkauf von Solibroten einen Grundstock von über 1000 Euro legen, der einer Berufsschule der Salesianer auf Haiti zugutekommen wird. Diesem Partnerprojekt der Höchstadter Berufsfachschule schließen sich auch die noch nicht abgeschlossenen Solibrot-Aktionen aller anderen Höchstadter Schulen an.
Ein besonderer Dank des Dekans erging an Peter Schramm vom Pfarrgemeinderat für die Organisation des Fastenessens und des Osterkerzenverkaufs. 1200 Kerzen konnten so als "Licht der Hoffnung" Kranke oder die Gräber Verstorbener erreichen. "Wo Kirche lebendig ist, wird sie gehört und teilt sie solidarisch", was das Spendenergebnis eindrucksvoll unter Beweis stelle, erklärte Dekan Kilian Kemmer in seinem Dank an alle Spender. "Wenn keine Menschen mehr kämen, um die Botschaft der Kirche hören zu wollen, hätten wir auch nicht dieses Spendenergebnis." LM