von unserem Redaktionsmitglied Anja Greiner

Burglesau — In Scheßlitz müssen noch sieben Stadtteile ans Kanalnetz angeschlossen werden. Burglesau ist einer davon. Der Spatenstich dafür war am 5. Dezember. Örtliche Umleitungen und Sperrungen sind eingerichtet. Bis Ende 2015 sollen die Bauarbeiten beendet sein, sagt Jürgen Paul, Leiter des Bauamtes der Stadt Scheßlitz.
Insgesamt 25 Ortschaften wurden in den vergangenen Jahren bereits an das Kanalnetz angeschlossen. Bis Ende 2018 sollen auch die restlichen Stadtteile an die Abwasserversorgung angebunden werden. Die Ortschaften, die bisher noch nicht an das Netz angeschlossen sind, haben derzeit noch sogenannte Kleinkläranlagen. Jedes Haus hat demnach seine eigene Abwasserentsorgung, der Überlauf geht ins Regenwasserbecken.
Damals, sagt Paul, sei eben so gebaut worden. Heute sei das nicht mehr zeitgemäß, das sei der eine Grund für den Ausbau. Der andere Grund liege darin, dass nur bis Ende 2018 die entsprechenden Fördergelder zur Verfügung stehen. Bereits 2015, parallel zu dem Ausbau in Burglesau würde dann auch in mindestens einer anderen Ortschaft am neuen Kanal gearbeitet werden. Welche das sein wird, das stehe noch nicht fest, sagt Paul. Folgende Ortschaften haben den Kanalausbau noch vor sich: Dörrnwasserlos, Doschendorf, Weingarten, Pausdorf, Weichenwasserlos und Roßbach.
Die Kosten für die gesamte Abwasserversorgung in der Stadt Scheßlitz belaufen sich nach Aussagen des Bauamtsleiters auf 22 Millionen Euro.