In der Grund- und Mittelschule Gößweinstein fanden zum ersten Mal die "Kampfesspiele" statt. Dieses Angebot wurde von den Awo-Sozialpädagogen Dietmar Schuberth und Ralph Himmer durchgeführt. Teilnehmen konnten Jungen aus der 3. und 4. Klasse. Die "Kampfesspiele" sind eine Mischung aus Kampf und Spiel. Es gibt keinen Gegner, sondern einen "Kampfpartner". Eigenverantwortung, Selbstwahrnehmung, Respekt und Fairness werden dabei groß geschrieben. Jedes Kind soll seinen "inneren Schiedsrichter" entwickeln lernen, dies meint ein Gefühl für Fairness, Gerechtigkeit und Verantwortung für sich und vor allem für die anderen. Die Jungen machten dabei die Erfahrung eines positiven Umgangs mit männlicher Kraft und Aggression. Sie lernten zu kämpfen, ohne andere zu verletzen, kontrolliert, aber mit ganzer Kraft. Die "Kampfspiele" orientieren sich an den Bedürfnissen von Jungen, ihre Kräfte zu messen, ohne am Ende Verlierer zu sein. Konflikte konnten in der Gruppe konstruktiv bearbeitet werden. Jungs in Außenseiterpositionen wurden Teil der Gruppe. Die "Kampfesspiele" waren auf ganzer Linie ein voller Erfolg. red