Manchmal ist auch das Unmögliche möglich. Dieses Kunststück wollen die Oberliga-Ringer des TSV Burgebrach schaffen, wenn sie sich am Samstag (19.30 Uhr) für die knappe Heimniederlage in der Hinrunde gegen den starken Aufsteiger aus Au/Hallertau revanchieren wollen. Nach zwei Siegen in Folge ist bei den Landesliga-Ringern des KSV Bamberg wieder das Vertrauen in die eigenen Stärken gewachsen, so dass sie sich am morgigen Samstag ab 19.30 Uhr (Sporthalle am Georgendamm) im Aufeinandertreffen gegen den verlustpunktfreien Tabellenführer SC 04 Nürnberg einiges vorgenommen haben.
TSV-Abteilungskoordinator Mario Ziegler meint vor dem Burgebracher Auswärtskampf: "Wir haben natürlich in Au/Hallertau einen schweren Stand. Aber wir werden sehen, wie sich unser Team beim Favoriten schlägt. Auch wenn wir keine Chance zu haben scheinen, so wollen wir diese trotzdem nutzen. Ich bin mir sicher, wenn wir den Kampf bis zum Schluss offen halten können, werden auch wir unsere Chancen bekommen."
Au/Hallertau hat zuletzt knapp in Bindlach mit 17:18 verloren. Die Burgebracher hatten gegen den Tabellenführer Bindlach mit voller Mannschaft ein 17:17 erreicht. "Wir müssen uns gegenüber dem letzten Kampf in Mietraching weiter steigern, um in Au bestehen zu können", resümiert Trainer Michael Giehl.
Der TSV Burgebrach II ist als Tabellendritter in der Gruppenoberliga am Samstag beim Fünften in Oberölsbach ab 18.15 Uhr in der Turnhalle am Barstenweg gefordert. Der TSV II will den Schwung vom letzten Auswärtssieg in Bayreuth mitnehmen und die Punkte sichern.


Nürnberg hat sich verstärkt

KSV-Präsident Thomas Tomaszek meint vor dem Heimkampf gegen Nürnberg: "Gerne erinnern wir uns an die letztjährigen Duelle, als wir in einem Kopf-an-Kopf-Rennen mit unseren Gästen die Meisterschaft für uns entscheiden konnten." Der Nürnberger Traditionsclub hat sich seither aber nochmals enorm verstärkt und seine Ansprüche auf den Titel eindrucksvoll unterstrichen. Die Bamberger fühlen sich in der Rolle des Außenseiters wohl und wollen den bisher ungeschlagenen Kämpfern aus der Noris einen heißen Tanz bereiten.
Im Vorkampf treffen um 18.15 Uhr die zweiten Mannschaften beider Vereine aufeinander, die in der Gruppenliga Nord punktgleich Tabellennachbarn sind. Hier erscheint der Ausgang offen und Spannung garantiert.
Eröffnet wird der Kampfabend bereits um 17 Uhr von den KSV-Schülern, die keinen Geringeren als den Bundesliganachwuchs des SV Johannis Nürnberg erwarten. Die Nürnberger sind hier als unangefochtener Tabellenführer klarer Favorit. vs/hö