Im Spitzenspiel der Schach-Regionalliga Nord-West zeigte sich der SV Würzburg nach dem doppelten Punktverlust gegen Kronach gestärkt und setzte sich beim SK Klingenberg durch. Dieser liegt aufgrund der Niederlage des Kronacher SK gegen den SV Stetten dennoch vor beiden Mannschaften auf Rang 2.

Kronacher SK - SV Stetten 3:5
Die Kronacher kamen gegen die junge Gästemannschaft nicht ins Spiel. Nach der zweiten Niederlage fiel der KSK auf Platz 4 zurück. Nachdem sich Hansi Schmierer von seinem jugendlichen Kontrahenten in ausgeglichener Stellung remis trennte, konnte Walter Lechleitner den Angriff seines Gegenübers nicht parieren und gab nach Damenverlust auf. Spitzenspieler Tobias Becker wählte gegen die 14-jährige Nationalspielerin Jana Schneider eine scharfe Eröffnung, übersah in komplizierter Stellung dann jedoch ein Abzugsschach und sah sich zur Aufgabe gezwungen.
Hans-Christian Weigand kam mit einem Mehrbauern aus der Eröffnung, konnte diesen jedoch nicht behaupten und remisierte in ausgeglichener Position. Kapitän Edgar Stauch gewann dank seiner aktiv postierten Figuren im Mittelspiel eine Figur und brachte Kronach mit seinem Sieg wieder heran. Alexander Becker besaß eine vielversprechende Stellung, konnte diese aber nicht entscheidend verstärken und gab sein ausgeglichenes Endspiel unentschieden.
Andreas Murmann geriet gegen den erst 14-jährigen Shooting-Star Jakob Roth, der bisher seine sechs Partien gewonnen hatte, ausgangs unter Druck, verlor zwei Bauern und musste sich trotz zäher Gegenwehr geschlagen geben. Gilbert Rebhan versuchte mit allen Mitteln, dem König seines Gegners auf den Leib zu rücken, und willigte erst ins Unentschieden ein, als die Mannschaftsniederlage bereits feststand.
Ergebnisse: T. Becker - Ja. Schneider 0:1, Stauch - Wisheckel 1:0, Weigand - Deißenberger remis, Murmann - Roth 0:1, A. Becker - Mehling remis, Rebhan - Jo. Schneider remis, Lechleitner - Kunert 0:1, Schmierer - Gerhard remis. es/hn