Coburg/Bamberg/Ansbach — Zahlreiche Ehrengäste aus Politik, Wirtschaft, Kirche und Gesellschaft sind der Einladung der Handwerkskammer zur Jungmeisterfeier des oberfränkischen Handwerks am 14. November in Bamberg gefolgt. Über 1000 Menschen haben den 424 Jungmeisterinnen und Jungmeistern ihre Ehre erwiesen.
HWK-Präsident Thomas Zimmer gratulierte in seiner Festansprache den 68 Jungmeisterinnen und 356 Jungmeistern. Der Meisterbrief öffne den Weg in die Selbstständigkeit und liefere das Rüstzeug dafür. Der Meisterbrief garantiere ein hohes Ausbildungsniveau und eröffnet auch den Weg zum akademischen Abschluss. Zimmer erläuterte: "Seit 2009 kann jeder, der die Meisterausbildung im Handwerk bestanden hat, in Bayern ein Hochschul- oder Universitätsstudium aufnehmen." Das Thema Nachwuchssicherung benannte Zimmer als größte Herausforderung des Handwerks für die nächsten Jahre.
Auch der Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer, Thomas Koller, gratulierte den Jungmeisterinnen und Jungmeistern zu ihrem Erfolg. Zum Abschluss der Veranstaltung sprachen Johannes Wagner-Friedrich, Pfarrer der evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde Bamberg St. Stephan, Martin Arieh Rudolph, Vorsitzender der Israelitischen Kultusgemeinde Bamberg, Mehmet Cetindere, Imam und Vorsitzender Türkisch-Islamischen Gemeinde zu Bamberg, und Hubert Schiepek, Domdekan der Erzdiözese Bamberg, einen Segenswunsch der Religionen.
104 Hauswirtschafterinnen und Hauswirtschaftern aus ganz Bayern hat Landwirtschaftsminister Helmut Brunner (CSU) in Ansbach die Meisterbriefe überreicht. Unter ihnen waren auch Kerstin Schwappacher (Untersiemau) und Diana Schleicher (Itzgrund). "Sie gehören zu den Besten Ihres Fachs und dürfen darauf zurecht stolz sein", sagte der Minister in seiner Laudatio. Die frisch gekürten Meister seien gleichermaßen Imageträger für die Hauswirtschaft, Trendsetter für die Berufskollegen und Vorbilder für die jüngere Generation. red