18 junge Siemens-Manager tauschten an einem besonderen Projekttag ihre Computertastatur gegen Schaufel, Hammer und Schleifmaschine und schufen auf dem Pausengelände der Adalbert-Stifter-Schule (AST) neue Wohlfühloasen.
Tatkräftige Unterstützung erhielten sie dabei von den Schülerinnen und Schülern der 8. und 10. Jahrgangsstufen.


Bereich zum Relaxen

Eine neue Holzpergola mit angrenzendem Teich, Sitzgelegenheiten aus Euro-Paletten und Stadionsitzen sowie eine Grill- und Feuerstelle im neuen Abenteuer- und Forscherbereich der Schule bereichern nun das Schulgelände und laden zum Relaxen ein.
Diese Aktion startete im Rahmen einer Fortbildung von angehenden Siemens-Managern. Aus verschiedenen Siemens-Standorten kommend hatten sie die Aufgabe, ein Projekt an der Adalbert-Stifter Grund- und Mittelschule in Forchheim zu organisieren und durchzuführen. Inhalt der siemensinternen Fortbildung ist dabei das Kennenlernen der Projektmethode. Dies wird immer an einem praktischen Projekt in sozialen Bereichen trainiert.
In diesem Jahr wurde hierfür aus einer Reihe von Schulen die AST ausgesucht. Bereits mehrere Wochen vor dem Durchführungstag begann in enger Absprache mit der Schulleitung und Iso.e.V., dem Träger der Jugendsozialarbeit an der Schule, die Vorarbeiten der verschiedenen Projekte.
Aufgabe der Teilnehmer war dabei die Planung der Einzelprojekte, die Berechnung der Materialmengen und die Kalkulation der Kosten. Wie bei einem realen Projekt wurde danach der Schule ein Angebot unterbreitet.
Für die Übernahme der anfallenden Materialkosten konnte der Förderverein der Schule gewonnen werden, weitere Sponsoren waren die Firmen Siemens und Simon Hegele Logistik. Um weitere Finanzmittel zu generieren wurde in Zusammenarbeit mit der Firma Holzbau Erlwein aus Schleifhausen eine Maßnahme zur Berufsorientierung durchgeführt, die durch Mittel der Regierung von Oberfranken finanziert wurde.
Durch die Unterstützung des Bauhofs der Stadt Forchheim mit Material und Maschinen konnten weitere Kosten eingespart werden.


Strukturiert und dynamisch

Am Projekttag selbst begannen pünktlich mit dem Schulgong auch die Arbeiten auf dem Pausenhof. Dank strukturierter und dynamischer Arbeit waren die ersten Erfolge bald sichtbar.
Besonders angetan waren die Siemensmitarbeiter von der Versorgung durch Schülerinnen und Schüler der 9. Klassen, die im Rahmen ihrer Abschussprüfung die Verpflegung der Teilnehmer übernommen hatten. Schon während der Bauphase war das Interesse der Kinder und Jugendlichen sehr groß. red