Die Junge Liste Knetzgau besuchte kürzlich die Firma "EnWaT" in Stettfeld. Die arbeitet in der Energie- und Wassertechnologie. Der Geschäftsführer Klaus Strätz führte durch die neuen Betriebsräume in der ehemaligen Kachelofenfabrik, die seit Oktober 2015 genutzt werden. Bis dahin war "EnWaT" in Knetzgau ansässig. Die Junge Liste drückte, wie sie mitteilte, ihr Bedauern aus, dass es nicht gelungen war, die Firma mit acht Mitarbeitern in Knetzgau zu halten. Strätz stellte die Produkte seines Unternehmens vor; sie berühren die Trinkwasseraufbereitung, werden eingesetzt bei Papier-, Nahrungsmittelindustrie, Brauereien sowie in der Landwirtschaft. Ein großes Thema ist die Abwasserbeseitigung für die Firma.


Trocknung von Klärschlamm

Mit dem "Keiler" entwickelte Strätz ein Gerät, das die Klärschlammtrocknung verbessert und für die Kommunen somit Kosten reduzieren kann. Da immer weniger Landwirte bereit sind, den Schlamm auf ihre Felder auszubringen, geht der Trend hin zur Verbrennung. Der "Keiler" schafft 90 Prozent Trocknung - bei Pressen des Klärschlamms kommt man auf einen geringeren Trockengrad. Strätz tüftelt daran, getrockneten Klärschlamm in Pellets umzuwandeln - ihm zufolge rundet das das Produktsortiment ab und bietet Potenzial. red