Erheblichen neuen Ärger hat sich ein sogenannter jugendlicher Intensivtäter am Sonntagnachmittag eingehandelt. Bei der Vollstreckung eines Haftbefehlsvollzugs zur Abbüßung eines zweiwöchigen Dauerarrestes hat der 17-Jährige heftigen Widerstand geleistet und die Beamten beleidigt und auch versucht zu schlagen.
Gegen 16.45 Uhr suchten eine Beamtin und ein Beamter die Wohnung des Jugendlichen in der Ernst-Sachs-Straße auf, um den von der Staatsanwaltschaft Würzburg angeordneten Haftbefehl zu vollstrecken. In einem anderen Strafverfahren ist er zur Ableistung einer 30-stündigen gemeinnützigen Arbeit verpflichtet worden. Weil der Jugendliche die Frist zur Ableistung versäumen ließ und dabei auch nur einen Teil der Stunden nachweisen konnte, sollte der Dauerarrest nun vollzogen werden.
Als die Ordnungshüter ihm den Haftbefehl eröffneten, ging er wie das berühmte "HB-Männchen sofort in die Luft" und ließ sich auch nicht mehr beruhigen. Als er dann auch noch die Fäuste ballte und auf die Polizisten einschlagen wollte, wurde er mit vereinten Kräften zu Boden gebracht und die Handschellen angelegt. Während der Maßnahmen schüttete er auch noch sein gesamtes Repertoire an Beleidigungen über die Beamten aus.
Das half ihm aber nichts, er wurde festgenommen und der Jugendarrestanstalt in Würzburg zugeführt.
Neuerliche Ermittlungsverfahren wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte, versuchte Körperverletzung und Beleidigung sind jetzt eingeleitet worden. red