Coburg — Noch vor "Romeo und Julia" entstanden, berührt die Geschichte von Tristan und Isolde bis heute. Sie beschreibt die bedingungslose Liebe zwischen einem jungen Paar ohne moralische Grenzen und Vernunft. Eine emotionale Ekstase, nach der es sich zu streben lohnt, meint auch der Jugendclub des Landestheaters Coburg. Am Samstag feiert die Produktion "Tristan und Isolde" Premiere im Theater in der Reithalle (Beginn: 20 Uhr).
"Tristan und Isolde" zeigt auch die Realität jenseits der Ekstase. Themen wie enttäuschte Liebe, Betrug und emotionale Abhängigkeit trüben den Liebestrank-Rausch. "Tristan und Isolde" entpuppt sich als Abhandlung über das Modell "Liebe" und die wahren Ziele im Leben.
Für Inszenierung und Bühnenbild zeichnen Luca Pauer und Peter Molitor verantwortlich. Die Kostüme entwarf Fabio la Melchior. - Weitere Termine: 21., 23. und 24. Juni, 20 Uhr, Reithalle. ct