Hartmut Neubauer

Der beste Spieler der gerade zu Ende gegangenen Saison in der Kreisklasse 4 ist Johannes Rebhan, der Angreifer des TSV Neukenroth, der mit 33 Treffern der beste Torschütze war. Das zumindest geht aus einer Umfrage unter den Trainern und/oder Betreuern der 16 Mannschaften hervor, die wieder ihr Votum zur "Mannschaft des Jahres" abgeben sollten.
Bis auf eine Ausnahme haben sich erfreulicherweise alle Vereine beteiligt. Sie sollten wie seit vielen Jahren ihre persönliche Wunschelf und zusätzlich bis zu fünf Ersatzspieler benennen. Dafür gab es jeweils zwei oder einen Zähler. Es konnten also 30 Punkte erreicht werden. Auf diese Zahl kam kein Spieler; immerhin übertrafen vier Akteure die 20-Punkte-Marke.
Bei der Zusammenstellung der Mannschaft des Jahres mit den elf besten Fußballern gab es jedoch wie so oft das Problem, dass es in der Defensive scheinbar nur wenige überdurchschnittliche Spieler gibt, im Mittelfeld und in der Offensive dagegen ein Überangebot. So erhielten nur zwei Abwehrspieler mehr als zehn Punkte. Daher ist auch heuer die "Elf des Jahres" wieder sehr offensiv ausgerichtet und verfügt nur über zwei Abwehrspieler. Sie würde in der Form also vermutlich kein Spiel bestreiten.


Torhüter

Bei der Auswertung der Fragebögen war lange offen, wer der beste Torhüter sein würde. Vier von ihnen waren lange nahezu gleichauf, ehe sich am Ende Michael Förner vom FC Wallenfels durchsetzte. Er kam auf elf Punkte. Dahinter folgte ein Trio mit jeweils acht Punkten. Es besteht aus Tobias Backer (SV Fischbach), Florian Gremer (SV Steinwiesen) und Jens Hammerschmidt (SG Rothenkirchen). Ansonsten wurden nur zwei weitere Torhüter jeweils als Ersatz benannt.


Abwehr

Nach Meinung der Trainer gab es in dieser Saison nur zwei überdurchschnittliche Abwehrspieler. Die meisten Punkte holte Stefan Böhnlein vom Meister aus Rothenkirchen, nämlich 15. Immerhin 14 Punkte entfielen auf Sebastian Stephan (FC Wallenfels). Hinter diesem Duo kommt lange nichts, denn der Vorsprung vor den Nächstplatzierten ist beträchtlich. Jeweils sechs Punkte konnten am Ende Daniel Förtsch und Kevin Körlich (beide vom FC Hirschfeld) sammeln.


Mittelfeld

Bester Mittelfeldspieler der Kreisklasse 4 war Colin Gloystein vom SV Fischbach, der 24 von 30 möglichen Punkten holte. Er lag damit aber nur knapp vor Michael Herrmann (FC Wallenfels), der es auf 23 Zähler brachte. Die Entscheidung über die weiteren Plätze im Mittelfeld war ebenfalls knapp, denn vier Akteure lagen am Ende nur einen Punkt auseinander. Das Votum fiel schließlich auf Martin Bienlein (SG Rothenkirchen), auf Tobias Müller (FC Hirschfeld) und auf Marco Pfadenhauer (SV Gifting), die jeweils 13 Punkte erreichten. Mit zwölf Zählern hat dagegen Alexander Günther, Spielertrainer beim FC Wacker Haig, den Sprung in die Mannschaft des Jahres heuer nicht geschafft. Die nächst besten Akteure waren Benjamin Rebhan (TSV Windheim) und Steffen Wiedel (FC Wallenfels) mit jeweils neun Punkten vor Lucas Hollendonner (SV Steinwiesen) und Felix Köhlmann (FC Wallenfels, je 7).


Angriff

Mit drei Spielern ist der Angriff besetzt. Immerhin erhielt der Drittplatzierte dreimal so viele Stimmen wie der drittbeste Abwehrspieler, was eine Nominierung mehr als gerechtfertigt erscheinen lässt.
Mit stolzen 25 Punkten kam Johannes Rebhan vom TSV Neukenroth auf den höchsten Wert aller Kreisklassen-Spieler. Sebastian Neder (SV Gifting) folgte mit 22 Zählern dahinter. Aber auch die 19 Punkte von Sebastian Müller (SG Rothenkirchen) können sich sehen lassen. Hinter diesem Trio klafft eine große Lücke vor Platz 4, den Matthias Zeitler (FC Wallenfels) mit vier Punkten belegt.