Sehr stolz kann Johanna Zeitler vom Eberner Kickboxteam Jürgen Schorn auf ihren zweiten Platz beim World Cup in Innsbruck sein. Eine Leistung, die hoch einzustufen ist, zumal in der Olympiahalle die gesamte Weltspitze angetreten war. Rund 2700 Sportler gaben sich ein Stelldichein, sodass oft bis zu 60 Starter in einer Klasse waren.
Auf Grund einer Erkältung musste Vincent Schorn, Sohn des erfolgreichen Coachs, kurzfristig seine Teilnahme absagen. So war die wochenlange intensive Vorbereitung umsonst, was ihn sehr traurig stimmte. Er half seinem Vater bei der Betreuung und besonders beim Coachen.
Einen beachtenswerten fünften Platz erkämpfte sich in der Klasse Punktekämpfen bis 52 Kilo Jugend A Darius Strätz. Er setzte sich in seinen drei Vorkämpfen sicher durch, ehe für ihn im vierten Duell das Aus kam. Er verlor gegen einen Engländer mit 3:6. Insgesamt war es eine super Vorstellung des Eberner Talentes.
Johanna Zeitler zeigte in der Klasse Juniorinnen bis 60 Kilo in allen Kämpfen Topleistungen, was ihr in diesem hochrangig besetzten Feld den zweiten Platz einbrachte. Einzig und allein ihrem Kampfgeist hat sie dieses überragende Ergebnis zu verdanken. Jeder ihrer Kämpfe hätte vom Niveau her ein Finale sein können. Bis sie in den Endkampf vorgedrungen war, hatte sie Sportlerinnen aus Italien, Kroatien und Österreich allesamt in die Schranken verwiesen. Im Endkampf um den World Cup fehlte ihr dann doch ein wenig die Kraft nach den schweren Begegnungen zuvor. So musste sie sich einer Italienerin geschlagen geben.
Nach diesem großartigen Erfolg war nicht nur das Eberner Kickboxteam, sondern die gesamte deutsche Delegation förmlich aus dem Häuschen, und die Glückwünsche wollten kein Ende nehmen. Dieser zweite Platz ist umso erstaunlicher, da Zeitler sich nicht optimal auf diese Titelkämpfe vorbereiten konnte. Lediglich zweimal in der Woche hatte sie auf Grund der Prüfungen im Eberner Gymnasium Trainingseinheiten im Sportstudio absolviert.
Trainer Jürgen Schorn zeigte sich mit den Platzierungen seiner Kämpfer sehr zufrieden. Beide hätten Deutschland hervorragend vertreten. di