Bamberg — Das Immobilienmanagement der Stadt Bamberg empfiehlt allen Mietern, Pächtern und Nutzern von städtischen und stiftischen Klein- und Hausgärten, die Herbst- und Winterzeit dazu zu nutzen, Äste, Sträucher, Hecken und ähnliches zurückzuschneiden und auszulichten.
Überhängende Äste sowie große Hecken und Sträucher sollten vorausschauend zurückgeschnitten werden, denn zu groß gewachsene Bäume und Büsche können schnell zu einer Gefahr für die Allgemeinheit werden, heißt es in der Mitteilung. Sollten sie beispielsweise Verkehrsschilder verdecken oder die Sicht im Straßenverkehr beeinträchtigen, müssen sie sogar zwingend zurückgeschnitten werden. Weiter könnten große überhängende Äste bei starkem Wind brechen, dies dann mit fatalen Folgen.
Das Immobilienmanagement erinnert: "Als Mieter, Pächter, Nutzer tragen Sie die Verkehrssicherungspflicht für Ihre Gehölze. Eine ordnungsgemäße Bewirtschaftung des überlassenen Grundstücks umfasst gerade auch den erforderlichen Rückschnitt von Sträuchern und Bäumen. Berücksichtigen Sie dabei bitte auch die ordnungsgemäße Entsorgung des Schnittgutes, zum Beispiel in der Kompostierungsanlage."
Im Garten sind dann nur schonende Form- und Pflegeschnitte zulässig (vgl. § 39 Bundesnaturschutzgesetz). Für Fragen zum Thema Gehölzpflege oder bei einer beabsichtigten Baumfällung steht das Umweltamt der Stadt Bamberg (Tel. 0951/871706) als beratendes und genehmigendes Amt zur Verfügung. Dort gibt es auch Auskunft, welche Arbeiten nach Bundesnaturschutzgesetz und städtischer Baumschutzverordnung zulässig sind. red