Ein kleines Extra zwischen der Saison 2016 und der Saison 2017 der Konzertreihe jazz!3 bietet Ariane Ranger am Ende des Jubiläumsjahres den Jazzfreunden am Samstag, 19. November. Im Höchstadter Schlossgewölbe kommt es zu einem Treffen von musikalischen Freunden aus der regionalen Szene, genauer aus dem Umfeld der Herzogenauracher Musikschule, in der Jazz seit je her großgeschrieben wird.
Bieten wollen sie loungige, entspannte Musik mit Wohlfühlfaktor vom Standard bis zur eingängigen Eigenkomposition, heißt es in einer Pressemitteilung. Der Pianist und Komponist Volkmar Studtrucker ist an der Herzogenauracher Musikschule seit vielen Jahren Klavierlehrer, aber noch viel länger ist Studtrucker als Jazzmusiker unterwegs. Schüler seines Onkels Thomas Fink, spielte Studtrucker in mehreren professionellen Bands während und nach seinem Musikstudium. Seit etwa 15 Jahren hat sich der gebürtige Niederndorfer freilich der sinfonischen und spirituellen Musik zugewandt und als Komponist internationale Erfolge gefeiert.


Studtrucker swingt wieder

Umso reizvoller, dass er nun wieder zurückkehren will zum Jazz. Die Wiedergeburt seiner Gruppe "Triton" steht im Frühjahr an - und das jazz!3-Special am 19. November ist eine der ersten Gelegenheiten, den Pianisten wieder swingen zu hören. Volkmar Studtrucker wird begleitet von Michael Steffen am Kontrabass und Rainer Groh am Schlagzeug, beide ambitionierte Amateurmusiker mit langjähriger Erfahrung. Steffen spielt seit seiner Jugend Bass. Der früh verstorbene Wolfgang Lauer war sein Lehrer. In mehreren Big-Bands und diversen kleineren Modern-Jazz-Gruppen im Erlanger Raum stand Steffen für die tiefen Töne. Seit Jahren holt den Arzt auch Jazz-Altmeister Thomas Fink ab und zu in seine Freunde-Band.


Eingespielte Rhythmusgruppe

Mit Rainer Groh verbindet Steffen eine alte Bekanntschaft. Er und der "gelernte" Tanzmusiker und Jazzliebhaber sind eine eingespielte Rhythmusgruppe. Mit Studtrucker bestreiten beide den zweiten Teil des Konzerts mit Jazz-Standards in der Handschrift des Pianisten.
Den Auftakt bildet das Trio Jazz 'n' dazz. Auch hier stehen Michael Steffen und Rainer Groh für den Rhythmus. Frontmann ist der aus Unterfranken stammende und nun in Herzogenaurach ansässige Gitarrist Mathias Schneiderwind. Der stand schon als Teenager in Blues-, Rock- und Folkbands auf der Bühne, tourte in den 90er Jahren mit dem schottischen Singer-Songwriter Paul Joses durch die Clubs und wandte sich dann aber der klassischen und vor allem der Jazzgitarre zu. Das Trio spielt im ersten Set des Abends Stücke von Miles Davis bis Attila Zoller, vor allem aber auch Musik aus der Feder des Gitarristen.
Das Konzert beginnt um 20 Uhr. Der Eintritt kostet acht Euro an der Abendkasse. red