Seit mehr als hundert Jahren gibt es den Evangelischen Diakonieverein Mitwitz e.V.. Und immer waren Ehrenamtliche aktiv, die die Vereinsgeschäfte mitgetragen haben. Dass auch heute noch reges Interesse besteht, beweisen die mehr als 30 anwesenden Vereinsmitglieder, die Pfarrer Burkhard Sachs begrüßen konnte. Die Mitgliederversammlung des Vereins nahm Sachs deshalb auch zum Anlass, einigen besonders verdienten Mitgliedern Danke zu sagen für ihr Engagement.
Allen voran galt sein Dank Waltraud Kathan, die seit 40 Jahren als Zweite Vorsitzende die Geschäfte mitführt und auch als Protokollführerin treu und zuverlässig aufzeichnet. Als "Beweis" hatte Pfarrer Sachs, als Vorsitzender des Vereins, ihr erstes noch überliefertes Protokoll aus dem Jahr 1977 in die Versammlung mitgebracht. "Mit großer Anerkennung darf ich Ihnen einen Blumenstrauß und ein kleines Geschenk überreichen", sagte Sachs.
Eine weitere Ehrung gab es für Ulrich Schrickel, der seit 25 Jahren als Kassier des Diakonievereins tätig ist. Auch ihm dankte Sachs und würdigte seine immer korrekte und anstandslose Rechnungsführung. Ebenfalls seit 25 Jahren ist Margarete Mittmann als Rechnungsprüferin für den Verein tätig. Auch ihr überreichte Sachs zu diesem Anlass ein kleines Geschenk samt Blumenstrauß.


Schindhelm tritt zurück

Zuletzt durfte der Verein ein neues Ausschuss-Mitglied begrüßen. Da Norbert Schindhelm aus gesundheitlichen Gründen zurücktreten musste, wurde Elisabeth Palm als Nachfolgerin einstimmig gewählt.
Ein weiterer Schwerpunkt der Mitgliederversammlung war ein Bericht über die Aktivitäten in der Generationenbegegnungsstätte. Der Vorsitzende freute sich über die vielen Ehrenamtlichen, die rund um die Betreuungsgruppe aktiv sind. Hier gab es Treffen mit dem Seniorenkreis und dem Kindergarten. Jeden Montag ist die Bücherei geöffnet, betreut von Birgit Katholing. Der Spiel- und Bastelnachmittag an jedem ersten Montag im Monat erfreue sich steigender Beliebtheit dank Wibke Sachs und Sabine Zimmerlein. Auch vhs-Veranstaltungen finden hier eine Heimat. Ortsansässige Vereine können die Räumlichkeiten zu einem geringen Entgelt nutzen. Herbert Fischer