Herzogenaurach — Am Dienstag besuchte der Bundestagsabgeordnete des Wahlkreises Erlangen-Höchstadt, Stefan Müller (CSU), das Gymnasium Herzogenaurach, um vier Sozialkundekursen der 12. Jahrgangsstufe über seine Tätigkeit als Abgeordneter und als Staatssekretär bei der Bundesministerin für Bildung und Forschung zu berichten.
Nach der Begrüßung vermittelte Müller den Schülerinnen und Schülern in einem einführenden Vortrag einen kurzen Einblick in seinen Alltag als Politiker zwischen Erlangen und Berlin. Im Anschluss fand eine lebhafte Podiumsdiskussion mit fünf Schülerinnen und Schülern statt, in der der Abgeordnete zu aktuellen politischen Themen Stellung nahm. Dabei standen Fragen nach der Qualität des Bildungssystems im Mittelpunkt, bundesweite Leistungsmaßstäbe in der Schulbildung sowie Studienstrukturen nach dem Bologna-Prozess.

Junge Themen diskutiert

Interessiert setzten sich die künftigen Abiturientinnen und Abiturienten Sonja Claus, Vanessa Maier, Patrick Kreller, Janos Kapuvari und Stephan Kemenes mit den dargelegten Perspektiven, bezogen auf soziale Gerechtigkeit, demografischen Wandel, Umwelt sowie Zukunftstechnologien auseinander. Im Hinblick auf die angeschnittenen Gesichtspunkte der Erhebung von Studiengebühren und der Energiewende wies der CSU-Abgeordnete auf die Notwendigkeit hin, dass sich eine Partei auch als lernfähig zu zeigen habe. Als seinen bisher größten persönlichen politischen Erfolg wertete Müller seinen Beitrag zum Umdenken im Hinblick auf die Generationengerechtigkeit. red