Ein Stadtteiltreff mit Gastronomie: Das ist die Nutzungsidee hinter der Sanierung des Pförtnerhauses auf dem Areal der Alten Spinnerei. Die Arbeiten an der Fassade und am Rohbau laufen auf Hochtouren. Und auch im Inneren des Gebäudes tut sich einiges: Bei einem Ortstermin wurden weitere Details festgelegt.
"Die Arbeiten gehen sehr gut voran - wir liegen voll im Zeitplan. Aktuell erfolgt der Innenausbau. Wir werden die Baumaßnahme voraussichtlich Ende Oktober abschließen. Dann wird das Pförtnerhaus wieder im neuen alten Glanz erstrahlen", so Oberbürgermeister Henry Schramm (CSU). Das Konzept sieht vor, Wissenswertes rund um die Geschichte der Kulmbacher Spinnerei mit einer Gastronomie zu verbinden. "Für den Innenausbau sind viel Holz, warme Farben und klare Strukturen vorgesehen", erklärt Mario Herbst vom Innenausbauspezialisten Schrutka-Peukert. "Wir wollen dem außergewöhnlichen Charakter des Gebäudes auch beim Ausbau gerecht werden", bestätigt Hochbauchef Bernd Ohnemüller.
Das fast 100 Jahre alte Pförtnerhaus der Kulmbacher Spinnerei wurde 1921 erbaut. Bis zur Werkschließung 1994 prägte das Schmuckstück den Eingangsbereich der Alten Spinnerei.
Im Jahr 2015 kaufte die Stadt Kulmbach das Gebäude. Seitdem bemüht man sich intensiv um eine umfangreiche und denkmalgerechte Herrichtung des Objekts. Insgesamt investiert die Stadt Kulmbach etwa eine halbe Million Euro in diese Sanierung. Über das Industriebrachenprogramm der bayerischen Staatsregierung wird die Baumaßnahme zu 70 Prozent gefördert. red