Schauberg — "Es ist an der Zeit, neue Grundlagen zu schaffen für ein Gemeinwohl." Der seit Jahrzehnten in sozialen Bereichen stark engagierte Leonhard Fehn ruft mit einigen Mitstreitern zur Gründung einer parteiunabhängigen "Initiative für ein Gemeinwohl" auf.
"Die Initiative ist kein Verein, sondern setzt sich aus Bürgerinnen und Bürgern zusammen, die nach 25 Jahren Wiedervereinigung, zehn Jahren Hartz IV sowie seit 20 Jahren Globalisierungstheorie einen überbordenden Reichtum und im Gegensatz dazu gesellschaftliche Armut und daraus resultierende Politik- und Politikerverdrossenheit neue Grundlagen für ein wirkliches Gemeinwohl schaffen wollen", erklärt Fehn die Idee.
Man wolle ein Resümee ziehen, einen gesellschaftlichen Dialog auf den genannten Themenfeldern anstoßen. Fehn fordert alle Bürgerinnen und Bürger auf, an ihrem eigenen Wohlbefinden nicht nur mitzuarbeiten, sondern dieses in selbstbestimmte Kraft umzusetzen. "Daher erwarten wir auch nicht, dass sie sich mit allen Inhalten unseres Vorschlags identifizieren." Es soll ein Bündnis entstehen, das über den nach Ansicht der Beteiligten von Politik und Wirtschaft forcierten Sozialabbau aufklärt, um mit den wirtschaftlichen Möglichkeiten unserer Republik mehr soziale Gerechtigkeit zu erreichen.

Alternativen diskutieren

"Wir laden alle diejenigen ein, die sich von der angeblich alternativlosen Politik auf regionaler, Landes- und Bundesebene abwenden, Alternativen und Forderungen mit zu diskutieren, zu entwickeln und umzusetzen. Dazu sind alle herzlich zum Mitmachen eingeladen", betont Fehn. Er verweist auf Worte des Aristoteles: "Der Anfang ist schon die Hälfte des Ganzen." Interessierte können sich bei Leonhard Fehn melden unter E-Mail: l.fehn@t-online.de oder Telefon 09269/980440. rg