Am Samstag, 11. Juni, hält die Imkerschule Oberfranken im Wasserschloss Mitwitz einen Lehrgangstag mit zwei verschiedenen Themenbereichen ab: Von 9 bis 12 Uhr befasst sich die staatliche Fachberaterin für Bienenzucht, Barbara Bartsch, mit dem "Vorbeugen, Erkennen und Behandeln der wichtigsten Bienenkrankheiten". Bienenvölker haben sehr viele Mechanismen, die es ihnen ermöglichen, die meisten Krankheiten gar nicht entstehen zu lassen. Aber zum Beispiel die Varröamilbe bringt eine ganze Reihe von Viren mit, die es mit Hilfe der Milben schaffen, die Immunbarriere der Honigbienen zu überlisten. Auch können gerade im Sommer andere Krankheiten auftauchen, wenn Bienenvölker durch fehlende Blühpflanzen in der Landschaft unter Eiweißmangel leiden. Hier gilt es, rechtzeitig die Situation zu erkennen und die Bienen in ihrer Immunabwehr zu unterstützen. Am Nachmittag werden von 13 bis 16 Uhr ebenfalls von Barbara Bartsch die Grundlagen und Möglichkeiten der Bio-Imkerei beleuchtet. Viele Imker führen ihre Bienenvölker nach biologischen Grundsätzen. Wenn sie aber ihren Honig oder auch Bienenvölker mit dem Hinweis auf die biologische Erzeugung verkaufen wollen, so müssen sie ihre Imkerei zertifizieren und kontrollieren lassen. Fragen und Anmeldungen zum Kurs richten Sie bitte an die Geschäftsführerin der Imkerschule Evi Näher, Telefon 09264/7902, E-Mail: imkerschule@web.de. red