"Der Radfahrer hat Vorfahrt, aber was nützt es ihm, wenn er dabei schwer verletzt oder tot ist." Mit dieser Frage hat Polizeioberkommissar Frank Glatzer die ungeteilte Aufmerksamkeit der Anwesenden beim Informationsabend der Arbeiterwohlfahrt zum Thema Fahrradfahren. Und er empfiehlt: "Sicherheitshalber anhalten!"


Idee der Stadt

Auf Anregung der Stadt Rödental hatte die Flüchtlingskoordinatorin beim Kreisverband Coburg der Arbeiterwohlfahrt (Awo) einen Informationsabend zum Thema "Radfahren in Deutschland" organisiert. Und weil vieles in der Muttersprache besser verständlich ist als in der gerade erlernten deutschen Sprache, erklärten sich zwei Dolmetscher bereit, die Veranstaltung zu unterstützen.


Schilder und Regeln

Die wichtigsten Verkehrsschilder und Regeln im Straßenverkehr wurden vorgestellt. Fotos von kritischen Situationen animierten zu Fragen und Diskussionen.


Telefonierverbot war neu

Schwerpunktthemen waren "Gefahrenstelle Bahnübergang" und der "Tote Winkel beim Lkw". Auch die Tatsache, dass das Telefonieren während des Radfahrens verboten ist und 25 Euro kostet, war für die Zuhörer neu.
Die mitgebrachten Fahrräder wurden auf ihre Fahrsicherheit hin untersucht. Ein erkenntnisreicher Abend endete mit dem Wunsch: "Wir möchten, dass Sie Ihr Ziel gesund erreichen." red