Etzelskirchen — Die Pfarrwallfahrt der Pfarrei St. Jakobus Etzelskirchen führt jedes Jahr nach Gößweinstein zur Basilika der Heiligen Dreifaltigkeit. Auch dieses Jahr starteten die Fußwallfahrer am Samstagfrüh um 6 Uhr. Pfarrer Stefan Pröckl schickte die Wallfahrer mit dem Pilgersegen auf den Weg. Das Wetter meinte es sehr gut mit den Wallfahrern, früh war es nicht zu kühl und tagsüber nicht zu heiß. Die Wallfahrer wurden mit allem, was notwendig ist, von Josef Peßler aus einem Begleitfahrzeug versorgt.
Im Pfarrzentrum von Hal-lerndorf wurde das erste Mal eine Rast eingelegt. Mit Gottes Segen ging es weiter bis nach Weigelshofen zur Familie Nagen-gast, die seit Jahren die Wallfahrer zur Mittagspause aufnimmt. Nach der Rast ging es über den Feuerstein nach Ebermannstadt. Dann führte der Weg die Pilger hoch zum Kreuzberg und von dort durch Moggast nach Leutzdorf. In Leutzdorf wurde übernachtet.
Am nächsten Morgen um 6.45 Uhr wurden die letzten paar Kilometer bis nach Gößweinstein, wo man sich um 7.30 Uhr mit den Buswallfahrern aus Etzelskirchen getroffen hat, zurückgelegt. Mit Begleitung der Blaskapelle Etzelskirchen gingen die Wallfahrer gemeinsam hoch zur Basilika. Nach dem feierlichen Amt konnten die Gläubigen durch den Markt gehen, um Andenken und Kerzen für besondere Anlässe zu kaufen.


Feierlicher Rahmen mit Musik

Um 10 Uhr wurden die 14 Stationen des Kreuzwegs, der hinter der Marienkirche den Berg hinauf geht, gebetet. Einzelne fremde Wallfahrer schließen sich immer gerne an, weil die Etzelskirchner mit der musikalischen Begleitung durch ihre Blaskapelle unter Leitung von Roland Kratz einen sehr feierlichen Rahmen bieten.
Nach dem Mittagessen wurden noch vor der Muttergottesgrotte Fürbitten gelesen und Marienlieder gesungen. Danach ging es zurück nach Etzelskirchen, wo die Wallfahrer von Pfarrer Stefan Pröckl und den Ministranten am Ortseingang abgeholt wurden.
Jürgen Ganzmann