Ludwigschorgast — Franz Frosch lebt nicht mehr. Der beliebte Ludwigschorgaster starb am Dienstag im Alter von 66 Jahren.
Tief verwurzelt in der Kirche, war er Ministrant, später 30 Jahre in der Kirchenverwaltung tätig, zuletzt neun Jahre als Kirchenpfleger. In dieser Funktion wickelte er verschiedene Baumaßnahmen ab. Erst im vergangenen Jahr wurden der Kirchturm neu mit Schiefer eingedeckt, die Ziegel des Langhausdaches ausgetauscht und das Tragwerk des Daches saniert.
Auch der Kindergartenanbau mit der Krippe fiel in seine Zeit. Für die Marktgemeinde erwies sich der Verstorbene stets als angenehmer Gesprächspartner. Auf Konfrontation zu gehen, war nie sein Ding, er kannte kein böses Wort. Als bescheidener, hilfsbereiter und freundlicher Mensch bleibt er in Erinnerung. Aufgewachsen war Frosch in Ludwigschorgast mit einem Bruder und einer Schwester. Sein Lebensmittelpunkt war seine Familie, seine Frau Marianne und die beiden Söhne Andreas und Christian.
Der gebürtige Stadtsteinacher absolvierte zunächst eine Lehre als Maschinenschlosser. Vor seinem Ruhestand arbeitete er 25 Jahre lang bei der Firma Wabag in Kulmbach. Als Diplomingenieur war er zuständig für den Bau von Wasseraufbereitungsanlagen. Seine Hobbys waren das Bergwandern, die Bienenzucht und das Gärtnern.
Die Mitgliedschaft beim Musikverein, dem FC, dem Gartenbauverein, der CSU und der Feuerwehr, wo er über 35 Jahre als Schriftführer fungierte, beweisen seinen außergewöhnlichen ehrenamtlichen Einsatz. Die Trauerfeier mit anschließender Beerdigung findet am heutigen Samstag um 10 Uhr in der Bartholomäuskirche statt. tb