Am Donnerstag feierten Hans und Veronika Schmidt im Kreis ihrer Familie diamantene Hochzeit. Vor sechs Jahrzehnten haben sie sich in der Pfarrkirche von Isling in Gegenwart des Geistlichen Rates Andreas Schrimpf ihr Eheversprechen gegeben.
Der gebürtige Rother Hans Schmidt lernte seine aus Kirchlein stammende Frau Veronika, geborene Funk, am Arbeitsplatz kennen. Beide waren nämlich in der Wurstfabrik Kraus in Burgkunstadt beschäftigt. Aber schon 1954 wechselte Hans Schmidt als Kraftfahrer zur Baywa, für die er 30 Jahre tätig war, während seine Frau bei der Striwa eine Beschäftigung fand.
Aus der Ehe gingen vier Kinder hervor. Sohn Reinhold Schmidt, der sich als Ortssprecher für seinen Heimatort engagiert, wohnt bei seinen Eltern in Roth, die Töchter Josefine Schauer und Rosemarie Vonbrunn leben in Ebing bzw. Burgkunstadt. Tochter Rita verstarb im Alter von erst zwölf Jahren. Auch sieben Enkelkinder und drei Urenkel gratulierten dem Jubelpaar.
Hans Schmidt war viele Jahre lang passionierter Hühnerzüchter. Vor allem die einst sehr häufige, aber zuletzt recht selten gewordene Rasse "Brakel" mit dem Farbschlag Silber hatte es ihm angetan. Auf vielen Ausstellungen in ganz Deutschland erntete er Preise, und er verkaufte die Tiere sogar bis nach Frankreich. Er ist auch Mitglied bei mehreren Rother Vereinen, so bei der Soldatenkameradschaft, beim CSU-Ortsverband, beim Musik- und beim Gesangverein, bei dem er von 1959 bis 1965 den Vorsitz führte. Veronika Schmidt ist ebenfalls Mitglied der CSU sowie bei den Gartenfreunden und beim Mütterverein. Viel Freude machte ihr auch immer die Gartenarbeit.
Hans Schmidt ist seit 32 Jahren erblindet und ist seiner Frau Veronika für die liebevolle Betreuung sehr dankbar. Sie machte mit ihm in der Vergangenheit regelmäßig Spaziergänge, begleitete ihn zu Veranstaltungen und informierte ihn täglich über die aktuellen Nachrichten aus der Tageszeitung. Mittlerweile erfahren beide große Unterstützung durch ihre Schwiegertochter Barbara. thi