Die beiden vierten Klassen der Grundschule Maroldsweisach verlegten ihren Unterricht in das Schullandheim Bauersberg/Rhön, das schon seit Jahrzehnten regelmäßig von den Schülern der letzten Grundschulklassen aus Maroldsweisach und Pfarrweisach besucht wird.
Die Klassleiterinnen Ulrike Zettelmeier (4 a) und Waltraud Pfuhlmann (4 b) sowie der Förderlehrer Herbert Meinunger, der als Begleitperson dabei war, haben sich allerhand vorgenommen, um den Kindern ein umfassendes und lehrreiches Programm zu bieten.
Eine erste größere Wanderung führte zum Rothsee und dem "Braunkohlestollen Einigkeit 1844", einem Schaustollen. Der gut zwei Kilometer lange Bohlenweg durch das Schwarze Moor führt durch das noch relativ naturnah erhaltene Hochmoor, das eines der größten seiner Art in Mitteleuropa ist. Eine gern besuchte Attraktion ist der 17 Meter hohe Aussichtsturm aus Holz, der einen einzigartigen Blick auf das Schwarze Moor aus der Vogelperspektive erlaubt.


Einstiges Arbeitslager

Interessiert lauschten die Schüler den Ausführungen von Herbert Meinunger, der ihnen von dem ehemaligen Arbeitslager berichtete, dessen Ziel es war, mit einem Rhönaufbauplan die wirtschaftlich schwache Region Rhön für die Landwirtschaft nutzbar und so aus einem Notstandsgebiet ein Wohlstandsgebiet zu machen. Die Fundamente des Lagers sind heute noch zu erkennen und das steinerne Tor am Eingang dient als Mahnmal an diese Zeit.


Auf der Wasserkuppe

Ein weiteres Ausflugsziel war die Wasserkuppe, der höchste Berg der hessischen Rhön. Zu aller Überraschung machte man bereits mit den ersten Schneeflocken dieses Jahres Bekanntschaft. Die tapferen Ausflügler ließen sich aber durch das ungemütliche Wetter nicht entmutigen und trotzten standhaft den niedrigen Temperaturen.


Spannende Experimente

Der vorletzte Aufenthaltstag stand ganz im Zeichen von Versuchen und Erkundungen: Während die eine Gruppe mit dem Element Wasser experimentierte, standen bei der anderen Fossilien im Mittelpunkt der Beschäftigung.
Zuletzt stattete man der "Bionade"-Produktionsstätte in Ostheim v. d. R. einen Besuch ab, wo jedes Kind verschiedene Kostproben des Getränks als Souvenir erhielt. jf