Zum 62. Mal hat der MSC Kasendorf zu seinem ADAC-Trial-Wettkampf eingeladen. Bei besten Bedingungen kämpften sich 94 Fahrer und Fahrerinnen aus Bayern, Thüringen, Sachsen, Hessen und Tschechien über die verschiedensten Hindernisse am Übungsgelände in Welschenkahl und den angrenzenden Wald.
Die von den Regenfällen der vergangenen Tagen feuchte Piste bot beste Bedingungen für die Motorrad-Artisten. Über das weitläufige Areal rund um das Übungsgelände in Welschenkahl verteilen sich zwölf Sektionen. Je nach Leistungsklasse sind diese mit unterschiedlich schwierigen Hindernissen gespickt, die es dreimal zu überwinden galt.


Konzentration ist entscheidend

Die Fahrer hüpfen über Steinfelder, fahren durch den Matsch und manövrieren ihre Fahrzeuge meterhohe Felswände hoch und wieder hinunter. Trialfahren fordert Konzentration, Geschicklichkeit und Körberbeherrschung. Am Ende gewinnt nicht der Fahrer, der den Parcours am schnellsten hinter sich bringt, sondern der mit den wenigsten Strafpunkten.


Fuß abstellen verboten

Kommt ein Trialfahrer aus dem Tritt und muss seine Beine zu Hilfe nehmen, gibt es ein bis drei Strafpunkte. Stürzt der Fahrer oder kann die Prüfung aus einem anderen Grund nicht bewältigen, gibt es fünf Strafpunkte.
Für den MSC am Start war in der Klasse 3 Markus Weimann, der den Wettbewerb mit einem ordentlichen Resultat im Mittelfeld beendete.
Thomas Passing kämpfte sich durch die Klasse 4 und schlug sich achtbar. Er musste nur Jörg Stephan vom MC Flöha den Vortritt lassen.
Lea Kauppert schlug sich wacker in der Klasse 5 Jugend, ebenso wie Franziska Weimann und Paul Kutzer in der Klasse 6 Jugend. Einen Achtungserfolg erreichte Udo Kauppert mit seinen fünften Rang in der Klasse 5. Bei der Siegerehrung durch MSC-Vorstand Stefan Herold und Bürgermeister Bernd Steinhäuser galt der Dank allen Teilnehmern, der Marktgemeinde und den privaten Grundstücksbesitzern sowie dem BRK und den Sponsoren. Ergebnislisten im Internet unter www.msc-kasendorf.de. kau