Vermutlich schon bis Ende dieses Jahres soll der Breitbandausbau in Schlüsselfeld abgeschlossen sein, teilte Bürgermeister Johannes Krapp (CSU) in der Stadtratssitzung mit. Dann sollen alle Bürger im Stadtgebiet auf eine Netzgeschwindigkeit ab 30 Megabit aufwärts zugreifen können.
Die bislang am schlechtesten versorgten Ortsteile sind Elsendorf, Lach, Possenfelden, Untermelsendorf und Reichmannsdorf. Schlüsselfeld, Thüngfeld und Aschbach seien bereits jetzt recht gut versorgt, erklärte Krapp. Dort, wo es noch hapert, werde die Telekom selbstständig weiter ausbauen.


Wüstenbucher profitieren

Am Tag der Sitzung hatte Krapp den Vertrag mit der Telekom unterzeichnet. Von diesem Tag an hat der Anbieter zwölf Monate Zeit für den Ausbau. Glasfaserkabel werden in der Regel bis zu den Verteilerkästen verlegt, erklärte Krapp. Von da an werden die bestehenden Kupferleitungen genutzt. Lediglich im Ortsteil Wüstenbuch werde Glasfaserkabel bis an die Häuser gelegt. Die Einwohner von Wüstenbuch profitieren jetzt davon, dass sie vor einigen Jahren bei der Durchführung von Tiefbauarbeiten gleich Leerrohre auf eigene Kosten mitverlegt haben, die jetzt genutzt werden können.


Noch kein Vertrag für Windräder

Zwischen der Stadt Schlüsselfeld und dem Bauherrn der geplanten Windräder bei Wüstenbuch sei es noch zu keinem Vertrag gekommen, informierte Bürgermeister Johannes Krapp in der Sitzung. Wie berichtet, will ein Investor unweit der Ortschaft Wüstenbuch zwei Windkraftanlagen errichten.
Bei der Stadt Schlüsselfeld liegt die vertragliche Genehmigung für die Zuwegung. Verweigern könne man diese nicht, denn es liege eine Genehmigung vom Landratsamt vor. Die bislang eingegangenen Vertragsunterlagen habe die Stadt juristisch prüfen lassen. Sie seien noch nicht vollständig, so Krapp. Überhaupt hält man im Schlüsselfelder Rathaus den Platz wegen der geringen Windernte für nicht ideal. See