Bad Kissingen — Mainfranken ist eine Region, die es zu besuchen lohnt. Dieser Meinung sind immer mehr Menschen, was zu einem Anstieg an Gästeübernachtungen in mainfränkischen Beherbergungsbetrieben im ersten Halbjahr 2014 geführt hat.
Insgesamt weist die amtliche Statistik 2,67 Millionen Übernachtungen in den ersten sechs Monaten für Mainfranken aus. Das entspricht einem Zuwachs um knapp 65 000 gegenüber 2013 (plus 2,5 Prozent). Bayernweit stieg die Anzahl der Gästeübernachtungen im gleichen Zeitraum um 0,6 Prozent.
"Wir sehen in fast allen Teilregionen einen Anstieg der Übernachtungszahlen. Die zahlreichen Gäste bringen nicht zuletzt Kaufkraft zu uns und sorgen für Umsätze im Beherber gungsbereich, bei der Gastronomie oder bei Handel und sonstigen Dienstleistungen", kommentierte Sascha Genders, Bereichsleiter Standortpolitik bei der Industrie- und Handelskammer (IHK) die Zahlen. Den Großteil der Übernachtungen weist die Statistik für den Landkreis Bad Kissingen aus (1,04 Millionen), es folgen die Landkreise Würzburg (0,38 Millionen) und Rhön-Grabfeld (0,37 Millionen). Traditionell geringer sind die Übernachtungen in den Städten Schweinfurt und Würzburg, wo der Anteil an Tagestouristen deutlich höher ist.
Im Durchschnitt bleibt ein Gast fast drei Tage. Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer im ersten Halbjahr 2014 lag bei 2,74 Tagen. Besonders lange blieben Besucher im Rhön-Grabfeld (4,16 Tage) und Bad Kissingen (5,46 Tage), was auf Kurgäste und Gesundheitsangebote zurückzuführen ist. red