Coburg — Aus dem Puppenmuseum gibt es Neuigkeiten. Am Samstag, 5. Dezember, eröffnet die neue Sonderausstellung "Geschenkezeit - Spielzeugzeit: Besonderheiten aus dem Museumsdepot." Es werden eine Auswahl an besonderen Exponaten aus dem Museumsdepot gezeigt und gleichzeitig die Museumsneuzugänge der letzten Jahre präsentiert, teilt Museumsleiterin Jana Burkart in einer Pressemeldung mit.
Mit Sicherheit waren viele der gezeigten Schaukelpferde, Teddys, Puppen, Puppenstuben, Puppenwagen und Kaufläden einst einmal unter dem Christbaum gelegen. Ab dem 19. Jahrhundert galten Kinder nicht mehr als kleine Erwachsene, und besonders bürgerliche Kinder bekamen Spielmöglichkeiten im eigenen Zimmer. So wuchs der Bedarf an Spielzeug.
Auch dieses Jahr ist das Puppenmuseum in der Kunsthandwerkerbude auf dem Coburger Weihnachtsmarkt vertreten. Das Museum verkauft dort Produkte aus der Spielzeugregion zwischen Coburg und Gotha, mit Sonneberg als einstiger "Weltspielzeugstadt" und der "bayerischen Puppenstadt" Neustadt bei Coburg als Zentren. Alle angebotenen Spielsachen werden von regionalen Herstellern und oft in Familienbetrieben in Deutschland produziert. Kinder können am Sonntag, 20. Dezember, von 11 bis 17 Uhr, am Dienstag, 22. Dezember, und Mittwoch, 23. Dezember, 13 bis 17 Uhr in der Aktionsbude zusammen mit den Museumsmitarbeiterinnen Geschenkanhänger aus Wachs basteln. Für alle Besucher des Puppenmuseums gibt es an den Adventswochenenden einen kostenlosen Puppenkalender 2016. red