Kreis Forchheim — Niedergelassene Ärzte bieten immer häufiger sogenannte individuelle Gesundheitsleistungen (IGeL) an. "Laut einer repräsentativen Befragung des Wissenschaftlichen Instituts der AOK (WIdO) hat jeder dritte gesetzlich Versicherte innerhalb von zwölf Monaten ein Angebot erhalten", sagt Peter Weber, Direktor der AOK-Direktion Bamberg. Die IGeL-Quote stieg von 8,9 Prozent im Jahr 2001 auf aktuell 33,3 Prozent. Weber rät, sich von Arzt oder Ärztin ausführlich über Nutzen und Risiken der Angebote aufklären zu lassen: "Private Zusatzleistungen sind nie dringend". red